Betroffen sind auch 100 Mitarbeiter mit unsicheren Arbeitsverhältnissen, deren Vertrag nicht verlängert wird. Die Maßnahme soll auch Piloten und Bordpersonal betreffen.Mit diesem Schritt hofft Alitalia die Streichung von bis zu 1.000 Jobs abzuwenden.Steigende Spritpreise, Flugsteuer und die scharfe Konkurrenz der Hochgeschwindigkeitszüge und der Lowcost-Gesellschaften nagen an der Stabilität des ehemaligen Monopolisten, der auch dieses Jahr die Gewinnschwelle verfehlen wird.Verluste in Höhe von fast 1,5 Millionen Euro pro Tag meldet die Gesellschaft.Alitalia versucht jetzt, mit neuen Marktstrategien die wachsenden Kosten einzudämmen. So hat der ehemalige Monopolist eine Fusion mit der italienischen Lowcost-Gesellschaft Wind Jet ankündigt, die auf Flüge im süditalienischen Raum spezialisiert ist.Die Fusion muss noch von den italienischen Kartellbehörden genehmigt werden. Diese hat jedoch bereits Bedenken wegen mangelnden Wettbewerbs erhoben, der infolge des Zusammenschlusses auf einigen Strecken entstehen würde.Alitalia hatte bereits 2008 die Fluggesellschaft Air One geschluckt.Alitalia bekommt auch die Konkurrenz von Ryanair immer härter zu spüren, die in Italien im vergangenen Jahr zur stärksten Fluggesellschaft aufgerückt ist. Die irische Lowcost-Gesellschaft meldete 2011 28,1 Millionen Passagiere, drei Millionen mehr als Alitalia.Ein gefährlicher Rivale für Alitalia ist weiters die Staatsbahn FS, die mit einem konkurrenzfähigen Angebot auf der rentablen Hochgeschwindigkeitsstrecke Turin-Mailand-Rom punktet.apa