Dienstag, 22. November 2016

Almwirtschaft: Formale Anpassung

„Inhaltlich ändert sich herzlich wenig. Es geht um formalrechtliche Anpassungen an EU-Bestimmungen“, sagte Landeshauptmann Arno Kompatscher zum Tagesordungspunkt „Neue Kriterien für die Almwirtschaft“.

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Foto: © Sentres

Er sage das jetzt so, „damit niemand auf falsche Gedanken kommt und glaubt, dass hier alles umgekrempelt wird“. Gemäß beschlossener Richtlinien bezuschusst das Land Maßnahmen zur Verbesserung von Almen. Berücksichtigt werden Maßnahmen an der Kulturlandschaft, an Gebäuden, zum Schutz der Umwelt und zur Anpassung der landwirtschaftlichen Produktion an die Marktentwicklung.

Als Almen gelten natürliche Dauergrünflächen, die als solche ausgewiesen sind und jährlich mindestens 60 Tage lang beweidet werden. Gefördert werden Gemeinden, Eigenverwaltungen, Interessenten- und Agrargemeinschaften sowie landwirtschaftliche Betriebe. Südtirol zählt 1700 Almen mit 104.000 Hektar Gesamtfläche.

lu/D

stol