Dienstag, 12. Mai 2020

Alperia: „Mehrwert von 235 Millionen Euro für Südtirol erwirtschaftet“

Der Aufsichtsrat der Alperia AG hat am Montag den Nachhaltigkeitsbericht der Alperia Gruppe genehmigt, mit dem der Südtiroler Energiedienstleister eine Bilanz seiner wirtschaftlichen, umweltbezogenen und sozialen Tätigkeiten zieht und die Ziele und Maßnahmen für die kommenden Jahre festlegt.

Der Energiedienstleister Alperia hat Bilanz gezogen.
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Der Energiedienstleister Alperia hat Bilanz gezogen. - Foto: © DLife/LO
Im Jahr 2019 hat Alperia einen lokalen Mehrwert von über 235 Millionen Euro erwirtschaftet, unter anderem durch die Zahlung von Steuern, Umweltgeldern, über die Dividenden für die Aktionäre, Spenden und Sponsoring sowie durch den Kauf von Produkten lokaler Lieferanten und Anbieter.

Zudem unterstützte Alperia das Gemeinwesen mit Spenden für wohltätige Zwecke und förderte als Sponsor Südtiroler Organisationen, die in den Bereichen Sport, Kultur, Umweltschutz und Sicherheit tätig sind. Allein 2019 wurden über 1,7 Mio. Euro in Spenden und Sponsoring investiert.


Ermittelt wurden außerdem die Gewinner des erstmals veranstalteten Wettbewerbs Alperia Startup Factory, der zur Förderung der Innovation im Bereich erneuerbare Energien und Green Economy lanciert wurde. Auch die zweite Ausgabe ist bereits angelaufen, an der mehr als 230 Teams aus 37 Ländern der Welt teilnehmen.


Im Jahr 2019 stiegen die von Alperia durch nachhaltige Produkte und Dienstleistungen erzielten Einnahmen um 1,6 Prozent, eine Zahl, die nach den Vorgaben des nächsten Industrieplans durch immer mehr Investitionen in Green Gas, Green Energy, Fernwärme, Energieeffizienz und Elektromobilität erheblich gesteigert werden soll.

Alperia unterstützt den Klimaplan 2050 der Autonomen Provinz Bozen, indem Treibhausgasemissionen reduziert und diese mit entsprechenden Projekten kompensiert werden.

So wurde im Laufe des Jahres 2019 die Erweiterung des Fernwärmenetzes in Bozen und Meran fortgesetzt und auch die erste Gesellschaft daran angeschlossen: Edyna.

Zudem arbeitet das Unternehmen daran, 50 Prozent des Fuhrparks auf Elektrofahrzeuge umzustellen. Schon heute verfügt es bereits über mehr als 100 Elektro- oder Hybridfahrzeuge.

Abschließen hat der Aufsichtsrat der Alperia AG den Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31. Dezember 2019 sowie den konsolidierten Jahresabschluss der Alperia Gruppe zum 31. Dezember 2019 genehmigt.

Dabei hat der Aufsichtsrat auch den Vorschlag des Vorstands an die Gesellschafterversammlung über die Verwendung des Reingewinns 2019 der Alperia AG in Höhe von ca. Euro 27,6 Millionen genehmigt, der vorsieht, an die Aktionäre eine Dividende in Höhe von 26 Millionen Euro auszuschütten, 1,4 Millionen Euro der gesetzlichen Rücklage zuzuführen sowie den restlichen Betrag in Höhe von 200.000 Euro auf das nächste Geschäftsjahr vorzutragen.

stol

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