An die 2400 Pendler hat das Sarntal, die jeden Tag für die Arbeit das Tal verlassen. Das Projekt „Mir Sarner“ möchte der Abwanderung entgegenwirken und die Zusammenarbeit der Betriebe kräftigen.Einer, der ein vom Aussterben bedrohtes Handwerk weiterhin am Leben hält, ist Ulrich Thaler, ein Federkielsticker aus Sarnthein. Die Menschen seien viel faszinierter von der Handarbeit, bei der sie zusehen können, anstatt alles von Maschinen erarbeiten zu lassen.Ebenso um Sarner Eigenprodukte ist Richard Kienzl bemüht, der selbst Fleisch produziert. Der Bauer aus Essenberg ist vom Konzept von „Mir Sarner“ überzeugt, dass sich das Tal beinahe selbst versorgen kann. Zu „mir Sarner“ gehören auch Gastronomen und Tourismusverbände: 148 Klein- und Mittelbetrieb glauben an die Kraft der Zusammenarbeit und die einheitliche Vermarktung des Sarntales. stol