„Es ist nichts mehr da“, sagte Meike Schlecker, seine Tochter, am Montag am Unternehmenssitz in Ehingen bei Ulm. Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz erklärte, das hänge mit der Unternehmensform „eingetragener Kaufmann“ (e.K.) zusammen. Hierdurch stünden Anton Schlecker und seine Familie für die vor einer Woche angemeldete Insolvenz gerade.Das hänge auch damit zusammen, dass die Banken außen vor seien. Zuletzt habe es einen finanziellen Engpass in zweistelliger Millionenhöhe gegeben. In den vergangenen Jahren investierte die Familie Schlecker nach eigenen Angaben hohe dreistellige Millionenbeträge aus eigener Kasse in die Restrukturierung des früheren Branchenprimus im Drogeriemarkt noch vor der dm-Gruppe und Rossmann.