Freitag, 25. August 2017

Apfelernte in Trentino wegen Dürre schwer belastet

Bis zu 60 Prozent weniger Ernte rechnet die Trentiner Apfelbranche wegen der Rekorddürre dieses Sommers. Der Rückgang bei der Ernte soll durchschnittlich 23 Prozent betragen – mit Höchstwerten bis zu 60 Prozent. Die Einbußen betreffen alle Apfelsorten der Region, wie der italienische Landwirtschaftsverband Coldiretti am Freitag berichtet hat.

Auch im Trentino werden weniger Äpfel geerntet werden.
Auch im Trentino werden weniger Äpfel geerntet werden.

Nicht nur die Apfelbranche habe mit einem starken Ernterückgang zu kämpfen. Bei der Tomatenernte sei es zu einem Rückgang von zwölf Prozent gekommen, bei der Weizenproduktion betrage das Minus zehn Prozent.

Bei der Weinernte kam es zu einem Rückgang von 25 Prozent. Dramatisch sei die Lage in der Olivenölbranche. Erwartet wird eine der schlechtesten Olivenernten der letzten Jahrzehnte.

Der Klimawandel, extreme Hitze und die Dürre belasten auch die Imker, die mit einer Honigproduktion von lediglich 10.000 Tonnen rechnen, die schlechteste der vergangenen 35 Jahre, berichtete Coldiretti.

Die Temperaturen in den Bienenstöcken erreichten ein Rekordhoch, was die Bienen schwer belaste.

Problematisch sei auch die Milchproduktion. Die von der Hitzewelle schwer belasteten Kühe produzieren um 20 Prozent weniger Milch.

apa

stol