Genau 1.040.833 Tonnen Äpfel (Tafel- und Industrieware) sind nach Angaben der Handelskammer Bozen schlussendlich zusammengekommen – das ist 3,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Und deutlich mehr als man noch im Sommer geschätzt hatte; damals war das Apfelkonsortium noch davon ausgegangen, dass die Menge heuer unter der des Jahres 2022 liegen und in etwa 918.000 Tonnen betragen dürfte.<BR /><BR /> <div class="embed-box"><div class="container-wrapper-genially" style="position: relative; min-height: 400px; max-width: 100%;"><img src="https://img.genial.ly/5fd380c29270490f70f47a03/f30fb79b-ab39-43a4-b16e-6acb3b0565c8.jpeg" class="loader-genially" style="position: absolute; top: 0; right: 0; bottom: 0; left: 0; margin-top: auto; margin-right: auto; margin-bottom: auto; margin-left: auto; z-index: 1;width: 80px; height: 80px;"/><div id="6759b4a860a21134bb4a5823" class="genially-embed" style="margin: 0px auto; position: relative; height: auto; width: 100%;"></div></div><script>(function (d) { var js, id = "genially-embed-js", ref = d.getElementsByTagName("script")[0]; if (d.getElementById(id)) { return; } js = d.createElement("script"); js.id = id; js.async = true; js.src = "https://view.genially.com/static/embed/embed.js"; ref.parentNode.insertBefore(js, ref); }(document));</script></div> <BR /><BR />Dass es doch mehr geworden sind, hat vor allem 2 Gründe: „Zum einen waren die Kaliber doch etwas größer als angenommen, zum anderen hingen bei einigen Sorten, etwa Granny Smith, schlussendlich mehr Äpfel am Baum“, erklärt der Präsident des Apfelkonsortiums, Georg Kössler.<BR /><BR /><BR /><embed id="dtext86-67763708_quote" /><BR /><BR /><BR />Alles in allem könne man von einem guten Jahr sprechen, meint er. „Wir ziehen eine positive Bilanz: Nach der Hitze im August und einiger Regentage im September hat uns die gute Witterung im Herbst geholfen, eine gute Ernte nach Hause zu bringen; wir hatten auch keine nennenswerten Probleme mit Pilzkrankheiten: Unterm Strich ist die Qualität der Äpfel heuer sehr gut, die Ausfärbungen auch und die Menge entspricht jener eines Normaljahres“, fasst Kössler zusammen. <h3> Europaweit deutlich geringere Ernte erwartet</h3>Die endgültigen Erntezahlen für Europa wurden zwar noch nicht bekannt gegeben, weil die Erntemengen einiger Länder, darunter aus dem größten Apfelland Europas, Polen, noch nicht vorliegen, doch in der Branche geht man davon aus, dass nur rund 10,2 Millionen Tonnen zusammenkommen werden – das wären 14 Prozent weniger als im 3-Jahresschnitt. <BR /><BR />Südtirols Vermarktern würde das in die Hände spielen. „Das ermöglicht uns schon, einen guten guten Platz für unsere Äpfel zu finden“, meint Georg Kössler. <BR /><BR />Ansonsten will sich der Präsident nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, was Prognosen für die Vermarktung angeht. „Die Nachfrage nach Südtiroler Äpfeln ist gut, doch die Vermarktungssaison ist ja noch jung“, sagt Kössler und verweist auf Unsicherheitsfaktoren wie die geopolitische Lage und die Konsumzurückhaltung.<BR /><BR /> „Unser Ziel ist es jedenfalls, bei den Auszahlungspreisen das Vorjahresniveau mindestens zu halten.“ Mit anderen Worten: „Weiterhin mindestens zufriedenstellende bis gute Auszahlungspreise zu garantieren.“<h3> Golden führt weiterhin Sortenspiegel an</h3>Wie die Erhebung der Handelskammer weiters zeigt, gibt es beim Sortenspiegel keine Änderungen: Angeführt wird er auch heuer von Golden Delicious und Gala, die rund 27 Prozent bzw. 18,5 Prozent der gesamten Südtiroler Ernte ausmachen. Auf Platz 3 rangieren neue Sorten und Clubsorten wie Jazz, Envy, Kanzi und Ambrosia (16,4 Prozent). Platz 4 hat heuer der Granny Smith (8,8 Prozent) erobert, der den Cripps Pink ablöst, der es heuer mit einem Anteil von 8,44 Prozent auf den fünften Platz schafft.