„Südtirol muss die von der Regierung gebotene Chance nutzen und das gesamte System der öffentlichen Arbeitsvermittlung und der Berufsorientierung revolutionieren“, erklärt die Generalsekretärin des AGB/CGIL, Cristina Masera.<BR /><BR />Für die Gewerkschaft müssen Mittel für die Umsetzung des mehrjährigen Beschäftigungsplans bereitgestellt werden. <BR /><BR /> „Wir brauchen einen Weiterbildungsplan für die Beschäftigten, insbesondere brauchen wir eine hohe Professionalität, vor allem im Front Office, das heißt im direkten Kontakt mit den Nutzern. Der Austausch zwischen Arbeitsplatzangebot und -nachfrage muss sich auf ein effizientes System der beruflichen Bewertung stützen“, so Masera weiter.<BR /><BR />Nach Ansicht des AGB/CGIL sind in der gegenwärtigen Produktionsphase umfangreiche Investitionen in aktive Maßnahmen erforderlich, die für die Begleitung und Unterstützung der Arbeitnehmer bei der Suche nach einer Beschäftigung und der Entwicklung ihrer Fähigkeiten entscheidend sind. Die Gewerkschaft hofft, diese Projekte mit den Sozialpartnern teilen und begleiten zu können, so heißt es abschließend.