Freitag, 12. März 2021

Arbeitslos: Frauen vom Lockdown besonders hart getroffen

Neue Auswirkungen der Pandemie auf den Arbeitsmarkt zeigen sich im Zeitraum zwischen Oktober und Dezember 2020: Es gibt in Südtirol 12.000 Erwerbstätige weniger als im vorhergehenden Quartal. 9000 davon sind Frauen. Das geht aus einer Erhebung des Statistikinstitus Astat hervor.

9000 erwerbstätige Frauen weniger als im vorhergehenden Quartal gab es von Oktober bis Dezember 2020.
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9000 erwerbstätige Frauen weniger als im vorhergehenden Quartal gab es von Oktober bis Dezember 2020. - Foto: © shutterstock
Im Vergleich zum gleichen Zeitraum im Jahr 2019, vor Beginn der Einschränkungen durch die Pandemie, ging die Zahl der Erwerbstätigen um 4,5 Prozent bzw. 11.600 Einheiten (davon 10.200 Frauen) zurück.

Der am stärksten vom Lockdown betroffene Dienstleistungssektor weist einen Rückgang um 11.500 Einheiten im Vergleich zum selben Zeitraum des Vorjahres auf und beschäftigt 170.700 Einheiten. Die Anzahl der Erwerbstätigen in der Landwirtschaft (16.200 Personen) sinkt im Vergleich zum selben Quartal des Vorjahres leicht (minus 1900 Erwerbstätige). Zugenommen hat die Anzahl der Erwerbstätigen im Produzierenden Gewerbe (60.500 Personen): plus 1700 Einheiten.

Im vierten Quartal 2020 suchen in Südtirol 11.700 Personen Arbeit; dies entspricht einem Anstieg um 5000 gegenüber dem gleichen Quartal des Vorjahres und um 2700 im Vergleich zum dritten Quartal 2020.

stol