In Italien gibt es 304.000 Akademiker, die auf Arbeitssuche sind. Dies geht aus einer aktuellen Istat-Studie zum ersten Trimester 2012 hervor. Dies ist der höchste Wert seit Beginn der Aufzeichnungen, also seit 2004. Innerhalb eines Jahres ist die Zahl der Arbeitslosen mit Hochschultitel demnach um ganze 41,4 Prozent in die Höhe geschossen.Auffallend dabei ist: Es sind mehr Frauen, nämlich 185.000, die es trotz eines Universitätsabschlusses nicht schaffen, einen Arbeitsplatz zu bekommen.Weniger unbefristete Verträge Italiens Industriellenverband Confindustria macht auf ein weiteres Phänomen aufmerksam: Die Zahl der unbefristeten Arbeitsverhältnisse nimmt drastisch ab.Im Jahr 2011 waren lediglich 35,1 Prozent aller Verträge unbefristet. Die Anzahl der sogenannten fixen Verträge hat konstant abgenommen: Im Jahr 2008 waren es noch 41,1 Prozent, 37,7 Prozent waren es 2009 und im Jahr 2010 waren es noch 35,9 Prozent.stol