Dienstag, 13. März 2018

Arbeitslosenrate in Südtirol sinkt weiter

Die Arbeitslosenrate in Südtirol sinkt weiter. 2017 berief sie sich auf 3,1 Prozent, nur 3 Jahre vorher waren es noch 4,4 Prozent, wie aus der aktuellen ASTAT-Studie hervorgeht.

Wie aus der Mitteilung des Landesinstituts für Statistik (ASTAT) hervorgeht  sind im Jahr 2017 in Südtirol 139.800 Männer und 113.300 Frauen erwerbstätig.
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Wie aus der Mitteilung des Landesinstituts für Statistik (ASTAT) hervorgeht sind im Jahr 2017 in Südtirol 139.800 Männer und 113.300 Frauen erwerbstätig. - Foto: © shutterstock

Aus der Stichprobenerhebung über die Arbeitskräfte des Landesinstituts für Statistik (ASTAT) geht hervor, dass sich im Jahr 2017 von den 435.500 in Südtirol ansässigen und mindestens 15 Jahre alten Personen 261.100 am Erwerbsleben beteiligt haben (Erwerbspersonen) und zwar entweder als Erwerbstätige (253.100) oder als Arbeitsuchende (8.000).

Daraus ergibt sich eine Arbeitslosenquote von 3,1 Prozent, wobei die Arbeitslosigkeit der Frauen (3,9 Prozent) etwas höher ist als jene der Männer (2,4 Prozent). Die Erwerbstätigenquote beläuft sich hingegen auf 72,9 Prozent, wobei hier größere Unterschiede zwischen den Geschlechtern bestehen (79,8 Prozent bei den Männern und 65,9 Prozent bei den Frauen).

Weniger Arbeitssuchende

Die Zahl der Arbeitsuchenden ist im Vergleich zum Vorjahr gesunken und beläuft sich im Jahresmittel 2017 auf 8000. Betrachtet man die nicht saisonbereinigten Zahlen, so findet man im vierten Quartal 2017 eine Arbeitslosenzahl von 7400 Personen, woraus sich für dieses Quartal eine nicht saisonbereinigte Arbeitslosenquote von 2,8 Prozent ergibt (3,5 Prozent bei den Frauen und 2,2 Prozent bei den Männern).

Im Jahr 2011 waren 11.100 (4,4 Prozent) Arbeitssuchende in Südtirol. 2016 waren es noch 9.700 (3,7 Prozent).

Von allen Personen im Alter von mindestens 15 Jahren sind im Berichtsjahr 174.300 Nichterwerbspersonen, das heißt weder erwerbstätig noch aktiv auf Arbeitsuche, also am Arbeitsmarkt nicht beteiligt. Dies entspricht einem Anteil von 40 Prozent. Bei den Frauen beläuft er sich auf 47,1 Prozent und bei den Männern auf 32,7 Prozent.

stol

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