Der römische Arbeitsminister Giuliano Poletti besuchte am Donnerstag den Berufswettbewerb und wurde von der LVH-Spitze zur Landesmeisterschaft der Berufe im Herbst 2014 eingeladen.45 Teilnehmer kämpfen noch bis Freitag in fünf verschiedenen Berufen um Medaillen. Unter dem Titel „Regional Competition Piemonte 2014“ hat die Region diesen Berufswettbewerb nach dem Modell der Südtiroler Landesmeisterschaft auf die Beine gestellt.Unterstützung haben sich die Organisatoren beim Landesverband der Handwerker geholt, der bereits langjährige Erfahrung in der Umsetzung des Wettbewerbs hat. Mit vor Ort als Jurypräsidenten sind auch einige Südtiroler Worldskills-Fachexperten wie Wolfgang Töchterle für die Mediendesigner, Heinrich Trientbacher für die Kfz-Techniker, Werner Oberhuber für die Konditoren, Walter Bramezza und Matteo Lattanzi für den Service und Andreas Köhne für die Köche. „Unser Know-how und unsere Erfahrung waren für die Kollegen im Piemont sehr hilfreich, zumal es ihr erster beruflicher Wettbewerb auf diesem Niveau ist“, erklärte Ivan Bozzi, LVH-Vizepräsident im LVH. Die fünf Sieger des Wettbewerbs werden von 2. bis 4. Oktober 2014 in Bozen am nationalen Worldskills-Wettbewerb, der Landesmeisterschaft der Berufe teil nehmen.Arbeitsminister Poletti und Landesrätin Claudia Porchietto auf BesuchGast am Donnerstag waren der italienische Arbeitsminister Giuliano Poletti sowie die piemontesische Regionalrätin für Arbeit Claudia Porchietto. „Wir haben natürlich die Gelegenheit genutzt, Poletti nach Südtirol zur Landesmeisterschaft der Berufe im Herbst einzuladen. Gerade jetzt, wo auch Premierminister Renzi einen Berufsschulgipfel in Bozen organisieren will, bietet sich die Chance, die duale Ausbildung noch stärker auf nationaler Ebene zu präsentieren. Die römischen Politiker sollen sich selbst von unserem Erfolgsmodell überzeugen“, sagte Bozzi. Poletti zeigte sich sehr interessiert und sichert eine Teilnahme zu, um sich einen Überblick über das .3.000 Arbeitsplätze vermitteltIm Rahmen des Worldskills-Wettbewerbs findet auch gleichzeitig die Arbeitsvermittlungsmesse „IoLavoro“ statt. Dabei präsentieren sich 200 Unternehmen aus den verschiedensten Bereichen mit einem Stand und führen Bewerbungsgespräche mit Jugendlichen. „Insgesamt werden 12.000 Bewerbungsgespräche geführt, 3.000 davon werden in konkrete Arbeitsverträge umgewandelt“, erklärt LVH-Vizedirektor Walter Pöhl. Die Messe wird zweimal jährlich organisiert und diese Messe ist die sechzehnte Ausgabe. „Laut einer Untersuchung haben 28 Prozent aller Besucher ein Folgegespräch mit einem Unternehmer geführt und anschließend einen Arbeitsvertrag erhalten“, so Pöhl.