Donnerstag, 25. Juni 2015

ASGB erfreut über Unterzeichnung des Lehrlingspaktes

Seit jeher war die duale Ausbildung in Südtirol einer der wichtigsten Motoren zum Berufseintritt junger Südtiroler. Das Abschneiden der Südtiroler Lehrlinge bei den Berufsweltmeisterschaften unterstreicht, dass die traditionelle Lehre ein Erfolgsmodell ist.

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Foto: © shutterstock

"Nichtsdestotrotz muss der Tatsache Rechnung getragen werden, dass die Lehrverträge in den Jahren 2004-2013 um ca. 27 Prozent gesunken sind. Da die Gründe für diese Situation großteils bekannt sind, ist die heutige Unterzeichnung des Lehrlingspaktes äußerst erfreulich und mit Sicherheit der richtige Schritt, um dem negativen Lehrlingstrend entgegenzuwirken.", zeigen sich ASGB (Autonomer Südtiroler Gewerkschaftsbund) und ASGB-Jugend in einer gemeinsamen Presseaussendung überzeugt.
Landesrat Philipp Achammer, Vertreter aller Sozialpartner und die Landesverwaltung haben bei der Ausarbeitung des Lehrlingspaktes beispielhaft zusammengearbeitet.

Das Ziel dieser Zusammenarbeit war einerseits, die Bedeutung und Attraktivität der beruflichen Bildung aufzuwerten, andererseits aber auch die Qualität der Ausbildung weiterzuentwickeln. ASGB und ASGB-Jugend sind überzeugt, dass die gemeinsame Initiative in naher Zukunft Früchte tragen wird und die traditionelle Lehre wieder vermehrt in Anspruch genommen werden wird.

Noch mehr Maßnahmen setzen 
ASGB und ASGB-Jugend unterstreichen die Wichtigkeit, in Zukunft vermehrt Maßnahmen zu setzen, dass die Jugendlichen nach erfolgter Lehre auch tatsächlich zur Abschlussprüfung antreten.

Die Zahl jener Lehrlinge, die in der Vergangenheit nicht zur Abschlussprüfung angetreten sind oder nach nicht bestandener Abschlussprüfung nicht mehr angetreten sind, war in der Vergangenheit erschreckend hoch. Umso erfreulicher ist der Umstand, dass der Lehrlingspakt diesen Umstand beherzigt und mit gezielten Maßnahmen dem entgegenzuwirken versucht.

stol

stol