Mittwoch, 15. Juni 2016

ASGB zu Gehaltserhöhungen: "Bestmögliches Resultat eingefahren"

Der Autonome Südtiroler Gewerkschaftsbund (ASGB) begrüßt den Abschluss der Gehaltsverhandlungen im öffentlichen Dienst und bekräftigt dass bestmögliche Resultat eingefahren zu haben.

ASGB-Chef Tony Tschenett
Badge Local
ASGB-Chef Tony Tschenett

"Es waren sicherlich zähe Verhandlungen und eine Einigung war lange nicht in Sicht. Umso erfreuter bin ich über den Umstand, dass es eine zufriedenstellende Einigung zwischen Land und Gewerkschaften gegeben hat", erklärte der Vorsitzende des ASGB Tony Tschenett in einer Aussendung am Mittwoch.

"Die Lohnerhöhung von 40 Euro ab Juli und zusätzliche 40 Euro ab Mai 2017 sind sicherlich das Maximum des Erreichbaren, vor allem vor dem Hintergrund, dass zusätzlich zur Gehaltserhöhung der Arbeitgeberanteil im Zusatzrentenfonds um einen Prozentsatz aufgestockt wird. Die damit verbundene Bedingung, dass auch die Arbeitnehmer einen Prozent mehr einzahlen, begrüßen wir: einerseits weil die staatliche Rente immer mehr schrumpfen wird und somit einer Altersarmut vorgebeugt werden kann, andererseits sind wir überzeugt, dass das zusätzliche Prozent auch ein Anreiz zur Entscheidung für das Zusatzrentensystem sein kann. Das Bausparmodell dürfte auf diese Weise vor allem für die jüngeren öffentlich Bediensteten interessant werden", so Tschenett weiter.

"Im Abkommen enthalten ist außerdem die Verpflichtung von Seiten des Landes, für die Mitarbeiter in den zukünftigen Südtiroler Sanitätsfond einzuzahlen. Summa summarum ist die Einigung also durchaus vertretbar, vor allem wenn man bedenkt, dass es für die öffentlich Bediensteten seit sechs Jahren keine Lohnerhöhung mehr gegeben hat. In diesem Kontext bleibt natürlich die Forderung des ASGB, dass die Arbeitgeber auch für die Mitarbeiter im Privatsektor in den Südtiroler Sanitätsfond einzahlen müssen aufrecht."

stol

stol