Derzeit stehen demnach drei staatliche Konzerne zum Verkauf: die Flüssig- und Erdgasfirmen Depa und Desfa sowie der Ölkonzern Hellenic Petroleum. Verkauft werden soll zudem die Glücksspielgesellschaft Opap.Athen hatte angesichts seiner hohen Schulden bereits vor zwei Jahren ein großes Privatisierungsprogramm ausgerufen, das 50 Mrd. Euro einbringen soll. Bisher nahm der Staat laut „Zeit Online“ 1,4 Mrd. Euro ein. Der Verkauf der Postbank war vergangene Woche gescheitert – mangels Käufer. „Zeit Online“ schrieb, das unsichere politische Umfeld und das zeitweise langsame Tempo bei der Umsetzung des Reformpakets schreckten Käufer ab.Hatzidakis ist Minister für wirtschaftliche Entwicklung. Er ist Mitglied der konservativen Partei Nea Dimokratia. Gegenüber „Zeit Online“ kündigte er Steuersenkungen „im Laufe der nächsten Jahre“ an. Die aktuellen Steuererhöhungen seien Griechenland von der Troika aus Internationalem Währungsfonds, EU-Kommission und Europäischer Zentralbank aufgezwungen worden.apa/afp