Samstag, 25. Juli 2015

Atom-Deal – Weiter kein Big Mac in Teheran

Die iranischen Behörden haben angeblichen Plänen des US-amerikanischen Fast-Food-Konzerns McDonald's eine Absage erteilt, nach der Atom-Einigung Filialen im Iran zu eröffnen.

„Symbol des Imperialismus und amerikanischen Kapitalismus“: McDonalds
„Symbol des Imperialismus und amerikanischen Kapitalismus“: McDonalds - Foto: © shutterstock

Es gebe dafür keine Bewilligung, hieß es nach Angaben des staatlichen Senders Press TV vom Samstag.

Vizeindustrieminister Mojtaba Khosrotaj sagte, jedes ausländische Gastronomieunternehmen müsse eine Lizenz haben, um im Iran tätig zu werden. McDonald's habe keinen entsprechenden Antrag gestellt und es sei keine Bewilligung dafür erteilt worden, erklärte Khosrotaj.

Vor der Islamischen Revolution 1979 hatte der Fast-Food-Konzern Filialen im Iran betrieben. Danach galt McDonald's dort als „Symbol des Imperialismus und amerikanischen Kapitalismus“ und musste das Land verlassen.

Entgegen Berichten der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim plant McDonalds laut US-Medien nicht, in den Iran zurückzukehren. Allerdings soll sich der Konzern nach Angaben der „Los Angeles Times“ um die Bewilligung von Franchise-Unternehmen bemühen.

apa

stol