<BR />Das Qualitätszeichen Südtirol ist eine Marke vom Land Südtirol, die von der IDM beworben wird. Seit 2005 wird das Gütesiegel an bestimmte hierzulande erzeugte landwirtschaftliche Produkte vergeben, die vorgegebene, hohe Qualitätsstandards erfüllen. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1006643_image" /></div> <BR /><BR />Um eine Kaminwurze mit Südtiroler Qualitätszeichen zu sein, muss das Fleisch, das darin verarbeitet ist, aus der Region stammen. „Das heißt, die Tiere müssen hierzulande geboren, aufgewachsen und geschlachtet werden“, erklärt Metzgermeister Alexander Holzner, der am Projekt mitgearbeitet hat. <BR /><BR />Obendrein darf das Futter der Tiere nur aus hofeigenem Heu oder natürlichem Futtermittel bestehen, das frei von Gentechnik, Antibiotika und Hormonen ist.<h3> „Sehr beschränkte Mengen“</h3>Die Kaminwurze gehört zur Produktgruppe der Rohwürste, besteht aus rohem Rind-, Schweine-, Schaf-, Ziegen- oder Wildfleisch und wird geräuchert und getrocknet. In ihrer klassischen Variante besteht die Kaminwurze mehrheitlich aus Schweinefleisch und einem kleineren Teil Rindfleisch. Das genaue Mischverhältnis wird durch das Qualitätszeichen nicht vorgegeben. <BR /><BR /><embed id="dtext86-63866925_quote" /><BR /><BR />„Die Menge an heimischen Rind- und Schweinefleisch ist jedoch sehr beschränkt“, sagt Holzner. So werden in Südtirol rund 7000 Schweine pro Jahr geschlachtet. Doch davon gehören nur ungefähr 1200 Tiere jener Rasse an, die als Südtiroler Qualitätsfleisch verarbeitet werden kann. <BR /><BR /><BR />Bisher gibt es 15 Markenbenutzer bzw. Metzgereien, die die Kaminwurze mit dem Gütesiegel verkaufen. „Wir rechnen, 140.000 Kaminwurzen mit Qualitätszeichen Südtirol pro Jahr herzustellen“, prognostiziert Holzner. <h3> „Produkte als Markenbotschafter für Südtirol“</h3>Zum Qualitätszeichen Südtirol gehören mittlerweile 38 Produkte aus 11 Kategorien an. „Garantierter Ursprung und geprüfte Qualität schaffen Vertrauen bei den Verbrauchern und Wertschöpfung vom Züchter bis zum Metzger und Handel“, sagt Thomas Fill, Direktor Agrar bei IDM.