Mittwoch, 04. Januar 2017

Aus allen Kanonen

Wenn Wiesen im Winter braun sind, reiben sich die Hersteller von Schneekanonen die Hände. Einem Artikel von sueddeutsche.de zufolge werden in Südtirol fast 100 Prozent der Pistenfläche beschneit. Und der Weltmarktführer der Branche sitzt auch hier im Land.

Gewohntes Bild: Schnee gibt's diesen Winter bislang fast ausschließlich aus der Kanone.
Badge Local
Gewohntes Bild: Schnee gibt's diesen Winter bislang fast ausschließlich aus der Kanone. - Foto: © D

Das weiße Wunder aus der Kanone ist von Südtirols Pisten nicht mehr wegzudenken: Bekanntlich besticht der heurige Winter – zumindest bis zum aktuellen Zeitpunkt – nicht durch große Naturschneevorkommen. Die Südtiroler Skigebiete haben trotzdem geöffnet – und bieten sehr gute Bedingungen.

Grund dafür sind die Schneekanonen. Tobias Hipp, Geowissenschaftler beim Deutschen Alpenverein, sagt in einem Artikel, der am Mittwoch auf sz.de, dem Online-Auftritt der renommierten „Süddeutschen Zeitung“ aus München, erschien: Während in Bayern rund ein Viertel der Pistenfläche künstlich beschneit werde, seien es in Österreich knapp 70 Prozent und in Südtirol fast 100 Prozent.

Den mutmaßlichen Weltmarktführer der Kunstschnee-Branche hat sz.de ebenfalls in Südtirol ausgemacht: die Firma Technoalpin. Diese beschäftige weltweit 500 Menschen und habe zuletzt 170 Millionen Euro Umsatz erwirtschaftet. Die jährlichen Steigerungsraten liegen angeblich bei durchschnittlich 10 Prozent. Die größten Aufträge wickelte der Unternehmen im vergangenen Jahr in China ab.

stol

stol