Donnerstag, 17. Dezember 2020

Aus der Krise lernen und sich weiterentwickeln

Im Zuge eines Zukunftsprojekts analysiert der Wirtschaftsverband Handwerk und Dienstleister (lvh.apa) den Wandel der Wachstumswirtschaft in eine Wertewirtschaft.

In jedem Handwerksberuf sind neben handwerklichen Fähigkeiten auch digitale Tools erforderlich
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In jedem Handwerksberuf sind neben handwerklichen Fähigkeiten auch digitale Tools erforderlich - Foto: © lvh
Die Ziele, Märkte und die Kultur vieler Unternehmen haben sich durch Covid-19 stark verändert. Vor allem kleine Betriebe haben ihre Unternehmensstrategie neu ausgerichtet bzw. feilen an neuen Zukunftsmodellen.

„Dies ist ein Moment, den das Südtiroler Handwerk konstruktiv nutzen möchte. Es geht darum, die aus der Krise heraus entstandenen neuen Situationen zu bewerten und die Stärken des Handwerks in diesem Prozess zu analysieren. Daraus sollen konkrete Visionen für die Zukunft formuliert werden“, erklärt lvh-Verbandschef Martin Haller.

Durch die Unterbrechung von Liefer- und Produktionsketten im Frühjahr und im Herbst haben zahlreiche Betriebe verstärkt in Digitalisierung investiert. Dabei ist es gelungen, digitale und analoge Kompetenzen geschickt zu verbinden und klare Mehrwerte zu generieren. „Wir möchten diese Verbindung nun näher untersuchen und haben gemeinsam mit dem deutschen Zukunftsinstitut und dem Südtiroler Unternehmen rcm solutions ein Zukunftsprojekt initiiert. Eines hat sich dabei schon herauskristallisiert: Je unübersichtlicher, komplexer und digitaler unsere Welt wird, umso mehr wächst die Sehnsucht nach klaren Profilen und einer aussagestarken Unternehmensidentität, in der der Mensch nach wie vor die Hauptrolle spielt“, kündigt Haller an.

Ergebnisse und Details des Kooperationsprojektes sollen zu einem späteren Zeitpunkt vorgestellt werden.

lvh

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