Dienstag, 03. Mai 2016

Aus „Sextner Dolomiten AG“ wird „Drei Zinnen AG“

Von großer Aufbruchsstimmung war die Jahreshauptversammlung der Sextner Dolomiten AG am vergangenen Freitag bestimmt. Neben der wichtigen Entscheidung das Unternehmen in „Drei Zinnen AG“ umzubenennen haben sich die Gesellschafter einstimmig für die Skiverbindungen nach Sillian und nach Padola/Comelico ausgesprochen.

Vollversammlung der Sextner Dolomiten AG
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Vollversammlung der Sextner Dolomiten AG

In der außerordentlichen Vollversammlung, welche der eigentlichen und ordentlichen Vollversammlung vorgelagert war, haben sich die Gesellschafter der Sextner Dolomiten AG für die Namenänderung des Unternehmns in „Drei Zinnen AG“ ausgesprochen.

Dies ist als logischer Schluss zu betrachten nachdem sich die Tourismustreibenen im Hochpustertal bereits im Februar des Jahres gemeinsam mit der Sextner Dolomiten AG für ein gleichnamiges Auftreten in den Zielmärkten unter dem Namen „Drei Zinnen – Dolomiten“ entschieden hatten. Mit der Namensänderung veleiht die AG dieser wichtigen, strategischen Entscheidung Nachdruck und zementiert die Umumstößlichkeit dieser neuen gemeinsamen Marschrichtung.

Positive Tendenz

Im Anschluss prästentiert Mark Winkler die Geschäftszahlen 2015: „Bereits nach den ersten beiden Wintern hat die neue Skiverbindung Helm-Rotwand ein 45%iges Umsatzplus eingefahren“. Die Investition trägt sich damit schon nach dem zweiten Geschäftsjahr selbst. „Die Umsätze liegen rund 9 % über dem Businessplan“, so Winkler. Auch in den Sommermonaten konnte durch die neue “Drei Zinnen-Bahn“ ein sattes Umsatzplus eingefahren werden. Letztlich schlagen sich diese Entwicklungen auch in den Nächtigungszahlen nieder. Über ein Plus von 12% darf sich das Hochpustertal nach diesem Winter freuen.

Diese positive Tendenz soll auch für die Zukunft beibehalten werden. Man will weiter wachsen. Die Aktionäre haben im Rahmen der Vollversammlung grünes Licht für die Skianbindung nach Sillian und Padola gegeben. Durch die Zusammenführung der bestehenden Skigebiete erweitert sich das Skivergnügen auf gut 140 Pistenkilometer.

Durch die großräumige Ausdehnung ist es damit kaum mehr möglich, das gesamte Skigebiet an einem einzigen Tag abzufahren. Die Größe bringt klare Voteile für die gesamte Region mit sich. Die „Drei Zinnen“ steigen damit in die Oberliga des Skitourismus auf, was vor allem Skifahrer anziehen und den 6-Tages-Kartenverkauf ankurbeln dürfte. Als nächsten wichtigen Schritt nennt Mark Winkler die Gespräche mit den Grundbesitzern und eine Machbarkeitsstudie.

Zusätzlich zum Winter soll auch der Sommer weiter gestärkt werden. Die neue alpine Erlebniswelt für Kinder - „Olperls Bergwelt“ - wird im Juli dieses Jahres eröffnet. Der Rundwander- und Barfußweg für die ganze Familie wird Kindern das Erleben der alpinen Welt mit den Augen der Sagenfigur „Olperl“ über vielfältige Erlebnispunkte ermöglichen.

Zielgruppe Mountainbiker 

Weiters wird ab Sommer die neue Zielgruppe Mountainbiker vestärkt angesprochen. Im Fokus stehen Enduro- und Genussbiker und sogenannte „Nature-Trails“. Man hat sich bewusst gegen den Bau von Downhillstrecken entschieden um ein ergänzendes Produkt zum Kronplatz bieten zu können und nicht eine mögliche Konkurrenzsituation aufzubauen.

Als letzer Tagesordnungspunkt stand die Neuwahl des Verwaltungsrats auf dem Programm. Als Präsident wurde Franz Senfter wieder bestätigt. Ebenso Kurt Holzer, Walter Holzer, Alfred Prenn (als Tourimsusreferent der Gemeinde Sexten) und Mark Winkler (als Geschäftsführer). Neu im Verwaltungsrat sitzen Simone Wasserer, Vizeübrgermeisterin von Innichen, und Dieter Wurmböck, Präsident des Tourismusverbandes Hochpustertal und des Tourismusvereins Innichen.

stol

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