Samstag, 07. September 2019

Auswirkungen des Klimawandels auf Südtirols Weinwirtschaft

2019 tanzt, was den Erntezeitpunkt betrifft, aus der Reihe. Im Schnitt wird heute wesentlich früher geerntet als noch vor einigen Jahrzehnten. Das hängt vor allem mit dem Klimawandel zusammen. Was das auf lange Sicht bedeutet und ob Südtirol dadurch wieder zu einem Rotweinland werden könnte, hat das Tagblatt „Dolomiten“ Georg Niedrist vom Institut für Alpine Umwelt an der EURAC gefragt. Er war einer der Referenten einer Tagung im Rahmen des „Südtirol Wine Summit 2019“.

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Foto: © shutterstock

„Dolomiten“: Die Klimaerwärmung ist eine der zentralen Herausforderungen für die Weinwirtschaft weltweit. Inwiefern macht sich der Klimawandel in Südtirol bemerkbar?

Georg Niedrist: Südtirol ist gleich betroffen wie andere Weinbauregionen. Die Ernte ist deutlich früher als vor einigen Jahrzehnten. Allein in den letzten 30 Jahren haben sich die pflanzlichen Entwicklungsstadien und damit auch die Ernte um 2 bis 3 Wochen nach vorne verschoben. Das sind schon beeindruckende Zahlen. Anders als früher werden heute aber auch wesentlich geringere Mengen geerntet, auch das führt zu einer früheren Reife.

D/hil

Das vollständige Interview lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

stol