Unterzeichnen werden am 14. Jänner das am Mittwoch von der Regionalregierung genehmigte Einvernehmensprotokoll der Minister für Transport und Infrastruktur sowie die öffentlichen Teilhaber der Brennerautobahn AG.Hinlänglich bekannt sind mittlerweile die Inhalte der Vereinbarung: Demnach wird das Ministerium die Konzession zur Führung der Brennerautobahn einer In-house-Gesellschaft mit rein öffentlicher Beteiligung zuweisen. Die Konzession soll für einen Zeitraum von 30 Jahren, also bis zum Jahre 2045, zugesprochen werden.Damit würden auch die von der bisherigen Brennerautobahn AG für die Finanzierung des Brennerbasistunnels sowie der Zulaufstrecken zurückgelegten 550 Millionen Euro verfügbar und ihrer Zweckbestimmung zufließen. Schritt in Richtung KonzessionserneuerungDie Landeshauptleute Arno Kompatscher und Ugo Rossi, ihres Zeichens auch Vizepräsident und Präsident des A22-Mehrheitsaktionär Region, sprechen von einem weiteren großen Schritt in Richtung Konzessionserneuerung und von einer große Chance: "Wir nähern uns mit großen Schritten einem Ziel, das wir als Region, aber auch als Länder seit Jahren verfolgen, nämlich die Brennerautobahn weiterhin öffentlich und lokal verwalten zu können. Es geht dabei nicht nur um den wirtschaftlichen Aspekt. Die Konzession der Brennerautobahn ermöglicht es auch, Mobilitätspolitik nachhaltig zu gestalten und dabei der Umwelt und den Anliegen der Bevölkerung bestmöglich Rechnung zu tragen."Im Einvernehmensprotokoll verpflichten sich die Unterzeichner, das Infrastrukturministerium und die öffentlichen Teilhaber der Brennerautobahn AG auch zur Zusammenarbeit im Hinblick auf die Umsetzung des Protokolls.Unter anderem geht es dabei um die am 10. Dezember in Trient in die Wege geleitete Umwandlung der Brennerautobahn AG in eine rein öffentliche Gesellschaft.Alfreider zufrieden Abgeordneter Daniel Alfreider, der das Thema von Anfang an mit dem Ministerium, der Regierung und der A22 mitverfolgt hat: "Ich bedanke mich bei Transportminister Graziano Delrio und Ministerpräsidenten Matteo Renzi, für die konkrete Zusammenarbeit an diesem sehr heiklen aber innovativen Konzept. Es ist ein Schritt in die richtige Richtung, damit in Südtirol und entlang des Brennerkorridors eine Mobilität der Zukunft entstehen kann".Man habe ein für Europa einmaliges Pilotprojekt für die Vergabe der A22-Konzession entwickelt.stol/lpa