Montag, 30. August 2021

Autonomes Fahren bleibt noch länger in der Garage

Autonomes Fahren lässt wohl noch auf sich warten.

Für den öffentllichen Verkehr sind autonom fahrende Busse ein Thema.
Für den öffentllichen Verkehr sind autonom fahrende Busse ein Thema. - Foto: © APA/HERBERT PFARRHOFER / HERBERT PFARRHOFER
Erst 2030 wird mehr als ein Fünftel der Neuwagen mehr oder weniger autonom fahren können, heißt es im „Digital Auto Report 2021“ von Strategy&. Die technologische Entwicklung laufe zwar rasant, aber „das Zusammenspiel von Hardware, Software, Infrastruktur und regulatorischen Vorgaben gestaltet sich weiterhin komplex“, heißt es im Bericht.

In Deutschland ist laut einer Umfrage die Bereitschaft ein vollautomatisch fahrendes Auto zu nutzen von 64 Prozent im Jahr 2020 auf nur mehr 38 Prozent 2021 gefallen. Diejenigen, die ein autonomes Auto wollen, sind aber bereit, dafür auch mehr zu zahlen.

Während das Autonome Fahren nur mühsam aus den Startlöchern kommt, dürfte die Vernetzung der Autos deutlich rascher vorankommen. 2025, also in vier Jahren, dürfte jedes zweite Fahrzeug in Europa und den USA vollständig vernetzt sein, heißt es in dem Bericht. Im Fokus der Connected-Car-Dienste stehen dabei vor allem Sicherheitsanwendungen, Navigation, erweitertes Fahrzeugmanagement und Functions-on-Demand wie z.B. das flexible Zuschalten zusätzlicher Batteriereichweite sowie Info- und Entertainment-Angebote.

apa