Daneben sind auch das spanische Institut Santander, die US-Bank BNY Mellon und der Broker ICAP mit an Bord, wie die UBS am Mittwoch mitteilte.Bankeneigene Cyberwährung in EntwicklungDie neue Verschlüsselungstechnologie „Blockchain“ ist in der Finanzindustrie derzeit in aller Munde. Aktien- und Anleihengeschäfte könnten damit direkt zwischen Käufer und Verkäufer abgewickelt werden – schneller und für die Institute günstiger als bisher.Die Technologie wird unter anderem von der Cyberwährung „Bitcoin“ genutzt, die allerdings mit Betrugsfällen für Schlagzeilen gesorgt hat und deshalb in großen Teilen der Öffentlichkeit kritisch gesehen wird.Verschiedene Banken arbeiten daher an der Entwicklung eigener Cyberwährungen. Die von der UBS entwickelte Währung heißt „Utility Settlement Coin“. Um Betrug zu verhindern und keine Parallelwährung zu schaffen, soll für die Transaktionen Bargeld bei den Zentralbanken hinterlegt werden.Engere Zusammenarbeit der BankenSchon heute seien bei der Abwicklung von Transaktionen viele Institute aktiv, begründete Deutsche-Bank-Manager Paul Maley die Kooperation. „Es ist entscheidend, dass wir mit unseren Fachkollegen zusammenarbeiten, um praktikable Alternativen zu den bestehenden Modellen zu entwickeln.“UBS-Chef Sergio Ermotti hatte kürzlich eine Diskussion über eine engere Kooperation von Banken angemahnt – etwa in der IT oder bei der gemeinsamen Nutzung von Immobilien. „Ich bin zuversichtlich, dass wir – wie andere Branchen auch – enger zusammenrücken werden, um Größenvorteile zu heben.“apa/reuters