„Es gibt zwischen mir und dem Vizekanzler eine klar definierte Regierungsposition. Das Bankgeheimnis für Inländer bleibt, gleichzeitig wollen wir uns am Datenaustausch für Ausländer beteiligen. Wie das umgesetzt wird, wird Gegenstand von Verhandlungen sein“, sagt Faymann in der Tageszeitung „Österreich“.Auch Vizekanzler Michael Spindelegger hatte zuletzt bestätigt, dass Österreich über den Datenaustausch mit ausländischen Steuerbehörden verhandeln will.Demnach soll beim Bankgeheimnis künftig zwischen Inländern und Ausländern unterschieden werden.Auch Faymann bestätigt das neuerlich: „Dieser Datenausgleich wird keine Österreicher betreffen. Für österreichische Bürger gilt das Bankgeheimnis weiter so wie bisher.“Fekter hatte dagegen beim EU-Gipfel in Dublin neuerlich ihre Ablehnung in Sachen automatischer Datenaustausch bekundet und betont, lieber an Quellenbesteuerung festhalten zu wollen (dabei werden den ausländischen Steuerbehörden die Steuererträge überwiesen, nicht aber die Kontodaten der „Steuerausländer“).Gleichzeitig hatte Fekter allerdings versichert, Finanzministerium und Kanzleramt seien in dieser Frage „ganz eng abgestimmt“.apa