Montag, 25. März 2019

Baur sieht Airbnb-Phänomen in Bozen problematisch

Für Bozens Vizebürgermeister Christoph Baur hat das Airbnb-Phänomen in der Landeshauptstadt dermaßen zugenommen, dass man über Maßnahmen nachdenken müsse.

Christoph Baur wünscht sich eine Gesetzesänderung in Hinblick auf Airbnb- Vermietungen in Bozens Altstadt.
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Christoph Baur wünscht sich eine Gesetzesänderung in Hinblick auf Airbnb- Vermietungen in Bozens Altstadt. - Foto: © STOL

„Wenn die Wohnungen in der Altstadt vermehrt an Touristen vermietet werden, dann fehlen sie für die Einheimischen“, so Baur.

Die Gemeinde Bozen selbst hat keine Möglichkeiten zu intervenieren. Derzeit könne eine Privatperson oder Gesellschaft bis zu acht Zimmer bzw. bis zu fünf Wohnung auf diesem Wege vermieten. Es braucht eine Erklärung, aber keine Genehmigung, um die Wohnungen oder Zimmer an Touristen (beispielsweise über Airbnb oder BookingBolzano.com) zu vermieten.

„Für den Urlaub auf dem Bauernhof mag das in Ordnung sein, für die Altstädte wie jene in Bozen aber ist dies problematisch“, argumentierte Baur. „Deshalb müsse man darüber nachdenken, das Land aufzufordern, das gegenständliche Landesgesetz in Hinblick auf die Altstädte abzuändern. Derzeit werden nämlich ganze Gebäude auf diesem Weg in Bozen vermietet“, so der Vizebürgermeister. 

ansa/stol

stol