„Die Bauabschlüsse verzeichnen einen starken Rückgang: Zwischen Juli und Dezember 2013 wurden Bauabschlüsse über insgesamt 1.106.000 Kubikmeter erfasst, was einer Abnahme von 24 Prozent gegenüber demselben Vorjahreszeitraum entspricht“, schreibt das Landesinstitut für Statistik Astat in einer Aussendung am Freitag.Baugenehmigungen für weniger VolumenDoch nicht nur den Bau fertigzustellen, fällt in Zeiten wie diesen schwer. Auch die Entscheidung, zu bauen, überdenken die Südtiroler im Detail: „Der Jahreswert 2013 für Baugenehmigungen, er belief sich auf 2.722.000 Kubikmeter, verbuchte 2013 eine deutliche Abnahme gegenüber den Werten des Jahres 2012“, so die Astat-Experten und sprechen von einem Rückgang von 18,2 Prozent.Dabei habe sich das Volumen der Baugenehmigungen für das zweite Halbjahr 2013 in etwa an die Werte von 2012 gehalten. Baugenehmigungen für eine Gesamtkubatur von 1.364.000 Kubikmeter wurden abgeholt. Dies entspricht einem Minus von 0,6 Prozent.Der Einbruch sei vielmehr den schlechten Zahlen des ersten Halbjahres geschuldet: Bei den Nicht-Wohngebäuden waren 2012 Baugenehmigungen für 1.276.000 Kubikmeter verzeichnet worden, 2013 waren es nur noch 708.000 Kubikmeter.Astat sieht womöglich „künftige Verbesserung“„Im Laufe von fünf Jahren ist das Volumen der Bauabschlüsse um fast 40 Prozent zurückgegangen“, fasst das Astat zusammen.Die Abnahme der Neubauten werde von der ungünstigen Situation im Baugewerbe, den vielen Bauten in der Vergangenheit, dem fehlenden Baugrund in den größeren Zentren und der Reduzierung von öffentlichen Beiträgen für die Sanierung und energetische Verbesserung des Bestandes beeinflusst, meinen die Statistik-Experten.„Die Stabilität bei den abgeholten Baugenehmigungen im zweiten Semester 2013 könnte jedoch auf eine künftige Verbesserung auch bei den Bauabschlüssen hinweisen“, gibt das Astat Grund zur Hoffnung.stol