Dienstag, 05. September 2017

Bauunternehmer: Investitionen in Gefahrenzonenpläne

Landesrat Arnold Schuler war kürzlich Gast bei der gemeinsamen Versammlung der beiden Bezirke Burggrafenamt und Vinschgau des Kollegiums der Bauunternehmer. Dabei ging es in erster Linie um die Entwicklung bei der Gemeindefinanzierung sowie um die Errichtung von Wasserschutzbauten unter Einbeziehung der lokalen Wirtschaft.

Präsident Markus Kofler, Vizepräsident Michael Auer, Landesrat Arnold Schuler, die Bezirksvertreter Klaus Mair (Vinschgau) und Norbert Oberhofer (Burggrafenamt).
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Präsident Markus Kofler, Vizepräsident Michael Auer, Landesrat Arnold Schuler, die Bezirksvertreter Klaus Mair (Vinschgau) und Norbert Oberhofer (Burggrafenamt).

„Der Austausch mit der Politik leistet einen wesentlichen Beitrag zum gegenseitigen besseren Verständnis. Eine gute Zusammenarbeit ist wichtig, um gemeinsame Anliegen voranzubringen“, betonte dabei Michael Auer, Vizepräsident des Kollegiums der Bauunternehmer.

Gelder sinnvoll einsetzen

Landesrat Schuler informierte die Unternehmer darüber, dass die Südtiroler Gemeinden derzeit über Verwaltungsüberschüsse in Höhe von rund 400 Millionen Euro verfügen.

„Diese müssen durch Investitionen abgebaut werden. Gemeinsam mit den Gemeinden müssen wir uns daher bemühen, diese Gelder sinnvoll einzusetzen, zum Beispiel zur Verbesserung der Infrastrukturen“, unterstrich Schuler.

Bedeutung von Gewässerschutzbauten hervorgehoben 

Mehrfach hervorgehoben wurde von den anwesenden Unternehmern die Bedeutung der Gewässerschutzbauten. Insbesondere in Anbetracht der jüngsten Unwetter wurde deutlich, dass sich die Investitionen in die Schutzbauten bezahlt machen.

Insbesondere im Hinblick auf die neu ausgearbeiteten Gefahrenzonenpläne stehen hier noch weitere Investitionen an, wie die beiden Bezirksvertreter Norbert Oberhofer (Burggrafenamt) und Klaus Mair (Vinschgau) unterstrichen.

„Die Einbeziehung der heimischen Bauwirtschaft bei diesen Arbeiten sorgt einerseits für eine größere Akzeptanz der Schutzbauten in der Bevölkerung und hilft andererseits, dass die heimischen Betriebe weiterhin ein attraktiver Arbeitgeber bleiben, “ so die beiden Bezirksvertreter. Landesrat Schuler sicherte auch in dieser Hinsicht seine Unterstützung zu.

stol

stol