Dies sagte der neue Chef der BayernLB, Gerd Häusler, der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“. Er fügte hinzu: „Wir wollen, dass der Steuerzahler das Geld wieder zurück erhält, das er als Beihilfe in die Bank hineingesteckt hat.“Während der Staatsanwalt gegen seinen Vorgänger Werner Schmidt ermittelt, müht sich Häusler, sein Erbe wieder in die Gewinnzonen zu hieven. Eine Schließung der Bank befürchte er nicht: Dem Steuerzahler könne das Aus einer solide wirtschaftenden Bank, die eine hohe einstellige Rendite erwirtschafte, nicht vermittelt werden. Bayern hatte seine Landesbank in der Krise mit 10 Milliarden Euro gestützt und ist als Inhaber einer stillen Einlage von 3 Milliarden Euro auch an den Verlusten der Bank beteiligt.Die BayernLB war zuletzt durch Skandale und Misswirtschaft beschädigt, nicht zuletzt durch den Kauf der österreichischen Hypo Alpe Adria. Insgesamt hat der BayernLB-Fehlkauf den bayerischen Steuerzahler bisher mehr als 3,7 Milliarden Euro gekostet.An einen baldigen Ausstieg des Freistaats aus der BayernLB sei im Moment allerdings nicht zu denken, sagte Häusler. Solange die Finanzkrise anhält, gibt es keine Interessenten für eine Bank, die weitgehend über den Kapitalmarkt refinanziert ist – schon gar nicht zu dem Wert, mit dem sie in den Büchern steht. Häusler appelliert daher an die EU-Kommission, die Fünf-Jahres-Frist für den Verkauf von Staatsbanken, die 2014 auslaufen wird, zu verlängern. apa/dpa