Dienstag, 14. März 2017

BBT: Gemeinden sollen in Zulauf-Planung einbezogen werden

Rom und Bozen wollen beim Brennerbasistunnel (BBT) auch in Zukunft an einem Strang ziehen.

Sportminister Luca Lotti traf am Dienstag mit Landeshauptmann Arno Kompatscher zusammen. - Foto: DLife
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Sportminister Luca Lotti traf am Dienstag mit Landeshauptmann Arno Kompatscher zusammen. - Foto: DLife

Das hat der Sekretär des interministeriellen Komitees für Wirtschaftsplanung CIPE, Sportminister Luca Lotti bei seinem Besuch bei Landeshauptmann Arno Kompatscher am Dienstag in Südtirols Landeshauptstadt bekräftigt.

Das Komitee hatte Anfang März grünes Licht für die Zulaufstrecke zwischen Franzensfeste und Waidbruck gegeben. Im Rahmen seines zweitägigen Südtirol-Besuchs traf der Minister auch mit den Bürgermeistern jener Südtiroler Gemeinden zusammen, die an den BBT angrenzen.

Kompatscher und Lotti betonten beide, dass die Zusammenarbeit mit den Lokalkörperschaften „ausgezeichnet“ sei und man „dieses positive Klima“ auch weiterhin pflegen wolle. Kompatscher unterstrich, dass Anregungen der Bürgermeister berücksichtigt würden. Sie sollen verpflichtend in die nun beginnende Ausführungsplanung eingebaut werden. Die nächsten Schritte seien dann die Ausschreibung der Arbeiten und der Bau.

Minister Lotti hob in seinem Statement mehrfach die strategische Bedeutung des Brennerbasistunnels für Italien und für ganz Europa hervor. „Wir verfolgen seit zwei Jahren gemeinsam die fortschreitenden Arbeiten am BBT“, erklärte Lotti. „Die erst erfolgte Genehmigung der Zulaufstrecke vonseiten des CIPE und das heutige Treffen zeigen, dass die Regierung mit den Akteuren dieses Territoriums gut zusammenarbeitet. Das Projekt kommt in Teamarbeit und damit in bestmöglicher Form voran.“ 

Die Bauzeit für die Zulaufstrecke werde rund 7 Jahre in Anspruch nehmen. Sie könnte demnach zeitgleich mit der geplanten Fertigstellung des BBT im Jahr 2026 eröffnet werden.

apa

stol