Mittwoch, 20. Mai 2015

Benko bietet angeblich Milliarden für Kaufhof

Der kanadische Handelskonzern Hudson's Bay ist Insidern zufolge weiter im Rennen um die Metro-Tochter Kaufhof. Auch der Tiroler Investor Rene Benko bietet angeblich 2,9 Mrd. Euro.

René Benko
René Benko - Foto: © STOL

Die Gespräche von Hudson’s Bay mit dem Düsseldorfer Handelskonzern dauerten an, sagten zwei Insider am Mittwoch der Nachrichtenagentur Reuters. Die Kanadier hätten bereits Unterlagen gesichtet, ein Angebot für den Kaufhof liege aber noch nicht auf dem Tisch.

Ein Metro-Sprecher wollte die Angaben nicht kommentieren, Hudsons's Bay hatte eine Stellungnahme zu den Angaben über Gesprächen abgelehnt.

Für den Kaufhof hat der Tiroler Immobilieninvestor Rene Benko Insidern zufolge ein neues Offert auf den Tisch gelegt. Der Karstadt-Eigner hatte in der Vergangenheit erfolglos für Kaufhof geboten.

Kaufhof betreibt Waren- und Sporthäuser

Metro-Chef Olaf Koch sieht für das Warenhaus-Konzept unter dem Dach der Metro keine ausreichenden Expansionschancen. Kaufhof betreibt knapp 140 Waren- und Sporthäuser in Deutschland und Belgien. Im Geschäftsjahr 2013/14 hatte die Kette einen Umsatz von rund 3,1 Mrd. Euro erzielt.

apa/reuters

stol