Donnerstag, 22. September 2016

Benko gibt seinem Kind einen neuen Namen

Kaufhaus, warum heißt es immer nur Kaufhaus. Das fragte sich René Benko in der Vergangenheit öfters. Denn eigentlich biete sein Projekt am Bozner Busbahnhofareal so viel mehr als das. Wohnraum. Park. Ein neues Verkehrskonzept. Nun verpasst Benko seinem "Kind" einen neuen Namen.

René Benko
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René Benko

Wer nach dem „Kaufhaus Bozen“ fragt, soll bald nur noch fragende Blicke ernten. Der Tiroler Investor René Benko und sein Team haben ihr Projekt am Bozner Busbahnhofareal umbenannt.

„Kaufhaus Bozen“ sei ohnehin nur ein Arbeitstitel gewesen, hieß es auf einer Pressekonferenz, zu der Heinz Peter Hager, Benkos Vertrauensmann in Bozen, am Donnerstag geladen hatte. Tatsächlich aber treffe man mit dieser Bezeichnung „den Inhalt und Charakter des Gesamtprojektes“ nur zu einem geringen Teil: Neben einem Einkaufszentrum werde es immerhin Wohnungen geben, Büros, Restaurants, ein Hotel.

Nur folgerichtig also, dass man den Komplex umbenenne – in „WaltherPark Bozen“, angelehnt an den angrenzenden Bahnhofs- und Laurinpark. Das Wort „Park“ sei dabei in seiner englischen Bedeutung zu verstehen – „Park“ wird im Englischen auch für „Anlage, Infrastruktur“ verwendet. Auf einen Phantasienamen habe man bewusst verzichtet, heißt es von der Signa, man habe den Namen „aus Liebe zu Bozen“ gewählt.

Heinz Peter Hager präsentiert den neuen Namen fürs Benko-Projekt. Die Gesellschaft (und die Wand) dahinter tragen immer noch den alten.

 

Hager rechnet mit Baubeginn 2017

Mit dem neuen Gebäudekomplex an den Toren der Landeshauptstadt wolle man das Eingangstor zur Altstadt neu gestalten. Heinz Peter Hager zeigte sich am Mittwoch zuversichtlich, dass die europaweite Ausschreibung der Baugrundstücke der Gemeinde bald erfolge und dass noch im Frühjahr 2017 mit den Bauarbeiten begonnen werden könne.

stol

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