Aus diesem Grund organisierte die EOS am Donnerstag in der Handelskammer Bozen den „Beratertag Europa: Die Märkte im Osten“. Osteuropa ist in ständiger Entwicklung. Obwohl die meisten osteuropäischen Länder noch nicht die Einheitswährung eingeführt haben, kurbeln sie den Außenhandel mit den Euro-Märkten an. „Positives Wirtschaftswachstum und stetig steigende Importe machen diese zukunftsträchtigen Märkte zu attraktiven Handelspartnern für die heimischen Betriebe“, so die EOS. Beim Beratertag Europa standen deshalb vor allem die Handelsbeziehungen mit Polen, Tschechien, der Slowakei, Ungarn, Rumänien und Bulgarien im Mittelpunkt. Das vorrangige Ziel der Initiative war es, den heimischen Unternehmern die Möglichkeit zu bieten, Erstkontakte zu knüpfen und einen Einblick in die osteuropäischen Märkte zu erhalten. „Wir möchten den Südtiroler Betrieben auf der Suche nach Exportmöglichkeiten und Handelspartnern professionell zur Seite stehen und zur Entwicklung von langfristigen stabilen Wirtschafts- und Handelsbeziehungen mit Osteuropa beitragen“, so der Leiter des Bereichs International Trade Support der EOS, Markus Walder. Das Treffen wurde durch eine einleitende Diskussionsrunde am Frühstückstisch eröffnet: Zentrales Thema war dabei die Attraktivität der Märkte im Osten. Anschließend hatten alle teilnehmenden Unternehmer die Gelegenheit, an individuellen Orientierungs- und Beratungsgesprächen mit den EOS-Partnern von den Deutschen Auslandshandelskammern (AHKs) sowie der Agenturen Easylink und Lotse teilzunehmen. Zu den Serviceleistungen der genannten Partner zählt vor allem die Unterstützung von Unternehmen, die sich im bilateralen Wirtschaftsverkehr engagieren.