Donnerstag, 01. Oktober 2020

Bereits über 7.500 Finanz-Jobs von London in EU verlegt

Zur Vorbereitung auf den Brexit haben britische Finanzinstitute schon mehrere tausend Mitarbeiter und viele Billionen Pfund an Vermögenswerten in die Europäische Union (EU) verfrachtet.

Viele Jobs wurden aus London in die EU verlegt.
Viele Jobs wurden aus London in die EU verlegt. - Foto: © shutterstock
Mehr als 7.500 Jobs und 1,2 Billionen Pfund (1.315,28 Mrd. Euro), die EU-Kunden gehörten, seien inzwischen in Städte wie Dublin, Luxemburg, Frankfurt oder Paris übertragen worden, erklärte die Unternehmensberatung EY unter Verweis auf eine von ihr erstellte Erhebung.

Zahlreiche Banken, Versicherer und Fondsanbieter hätten neue Standorte auf dem europäischen Festland eröffnet, um nach dem Ausstieg der Briten aus der EU arbeitsfähig zu sein.

„Die Unternehmen müssen nun sicherstellen, dass sie am 1. Jänner 2021 einsatzbereit sind und ihre Kunden bedienen können“, sagte EY-Berater Omar Ali. Seitdem die Briten im Juni 2016 für den Brexit gestimmt hätten, hätten britische Finanzhäuser zudem rund 2.600 neue Stellen in den EU-Staaten geschaffen. EY befragte für die Studie mehr als 200 Finanzunternehmen mit einem größeren Geschäftsbereich in Großbritannien.

apa/stol

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