Dienstag, 22. März 2016

Berglhütte: Konzession vergeben - Edelrauthütte: ausgeschrieben

Für 21 der landeseigenen Schutzhütten stehen die Betreiber für die kommenden drei Jahre nun fest. Nach all den anderen wurde auch die Konzession zur Führung der Berglhütte vergeben. Und auch die Nutzung der neuen Edelrauthütte soll ausgeschrieben werden.

Die neue Edelrauthütte.
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Die neue Edelrauthütte.

In der kommenden Sommersaison öffnet die Edelrauthütte über dem Neves-Stausee in Mühlwald zum ersten Mal die Tore des Neubaues. STOL hat im Zuge der Bauarbeiten über die Männer-WG auf 2545 Meteren Meereshöhe berichtet

Als Eigentümer der Edelrauthütte wird das Land die Nutzungskonzession für diese Hütte nun über eine öffentliche Ausschreibung vorerst für drei Jahre vergeben - wobei dieser Zeitraum um weitere drei Jahre verlängert werden kann.
Die Landesregierung hat die Durchführung der Ausschreibung am Dienstag beschlossen und auch Teilnahmebedingungen und Qualitätskriterien definiert. Die Ausschreibung soll in Kürze durchgeführt werden, damit der künftige Konzessionär den Hüttenbetrieb bald starten kann.

Zuerst kein Zuschlag für die Berglhütte 

Für 20 Hütten waren die Konzessionen bereits Ende Jänner an ihre bisherigen Betreiber vergeben worden (STOL hat berichtet) - außer für die Berglhütte im Ortlergebiet wurde kein Zuschlag erteilt. Dies ist nun mittels nachträglichem Auswahlverfahren gemacht worden. 

„Die Konzession für jede Schutzhütte wurde in einem eigenen Los ausgeschrieben, um auch Erfahrung in der Führung von Schutzhütten oder Ortskenntnisse, alpines Wissen, handwerkliche Fertigkeiten und Erste-Hilfe-Kenntnisse berücksichtigen“, sagt Landesrat Florian Mussner auf dessen Antrag die Landesregierung die Vergabe und Ausschreibung vergeben hat.

„Die Schutzhütten sind Teil der Südtirol-Marke, deshalb ist eine hochwertige und qualitätvolle Führung  wichtig und deshalb wird auch bei der Ausschreibung besonders auf Qualitätskriterien geachtet“, sagt Landeshauptmann Arno Kompatscher.

Jeder Betreiber bezahlt eine andere Miete

Als jährliche Mindesteinnahme für die Verpachtung aller 21 Schutzhütten wurde von der Landesregierung 218.000 Euro insgesamt festgesetzt. Der Pachtzins ist allerdings von Schutzhütte zu Schutzhütte unterschiedlich und errechnet sich laut Mussner aus der Lage, den Besucherzahlen, der Größe der Schutzhütte, der Bettenanzahl und der Erreichbarkeit.

stol/lpa/ker

stol