Mittwoch, 11. Mai 2016

Bergmeister ist neuer Chef der Stiftung Sparkasse

Die Stiftung Südtiroler Sparkasse hat seit Mittwochnachmittag einen neuen Präsidenten: Konrad Bergmeister. Er ist damit Nachfolger von Karl „Schaly“ Pichler.

Der Sitz der Stiftung Sparkasse.
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Der Sitz der Stiftung Sparkasse.

Es war ein Duell um die Präsidentschaft, das am Ende dann gar keines war. Der ehemalige Messedirektor und SMG-Präsident Reinhold Marsoner und der Präsident der Freien Universität Bozen und BBT-Koordinator Konrad Bergmeister wurden seit Wochen als Favoriten für die Präsidentschaft der Stiftung gehandelt.

So war es dann auch. Nur: Im Vorfeld wurde ein Deal ausgehandelt, laut dem Marsoner im letzten Moment auf eine Kandidatur verzichten sollte und dafür einen Posten im Verwaltungsrat bekommt. Und dieser Deal wurde wohl auch eingehalten: Denn die Stiftung vermeldete am Mittwochabend weißen Rauch: Konrad Bergmeister ist neuer Präsident der Stiftung Sparkasse. 

Konrad Bergmeister 

Der neue achtköpfige  Verwaltungsrat setzt sich wie folgt zusammen:  Konrad Bergmeister (Präsident),  Marialetizia Ragaglia (Vizepräsidentin),  Luca Collareta (Meran), Thomas Demetz (St. Christina), Ingrid Hofer-Walch (Meran), Reinhold Marsoner (Eppan), Gunther Waibl (Bruneck), Klaus Widmann (Bozen)

Dem Aufsichtsrat hingegen gehören an: Renate Mattivi (Auer), Gerd Baumgartner (Bruneck), Francesca Pasquali (Bozen)

Aufgabe des neuen Verwaltungs- und Aufsichtsrates wird nicht nur die Fortschreibung der Fördertätigkeit der Stiftung – die Bilanz sieht für das laufende Geschäftsjahr Förderungen in Höhe von 8,5 Millionen Euro vor – sein, sondern er wird sich auch in Kürze mit brisanten Themen wie die Haftungsklage gegen ehemalige Mitglieder des Verwaltungsrates, Aufsichtsrates und den ehemaligen Generaldirektor der Südtiroler Sparkasse AG, mit der Realisierung der Entlastungseinrichtung für Personen mit Demenzerkrankung gemeinsam mit der Gemeinde Margreid sowie der Südtiroler Alzheimergesellschaft (ASAA) in Margreid, der Sanierung und Wiederbelebung des Waaghauses in Bozen als neuen Kulturtreffpunkt und der formalrechtlichen Übernahme einer der bedeutendsten Liegenschaften Bozens, nämlich dem Sparkassengebäude am Waltherplatz befassen.

Ein weiteres nicht unbedeutendes Thema wird die neue Stiftungssatzung sein, die in Folge des Abkommens mit dem Finanzministerium, welches im Februar d.J. unterfertigt wurde, wesentliche Aspekte für die Zukunft der Stiftung  neu regeln wird.

stol/sor

stol