Mittwoch, 06. Januar 2016

Bericht über Drosselung der iPhone-Produktion schreckt Märkte auf

Ein Pressebericht über eine Verringerung der Produktion von Apples iPhone 6s und 6s Plus hat die Aktien von Zulieferfirmen des US-Konzerns unter Druck gesetzt.

Symbolbild.
Symbolbild. - Foto: © LaPresse

Einen Tag nach dem Bericht der japanischen Zeitung „Nikkei“ gaben am Mittwoch an der Börse in Tokio die Wertpapiere mehrerer japanischer Elektrokonzerne nach. Die Zeitung hatte berichtet, dass Apple die Produktion der Smartphones im ersten Quartal 2016 um 30 Prozent reduzieren wolle.

Die Aktie von Sharp, das unter anderem Flüssigkristallbildschirme herstellt, gab zeitweise um 2,45 Prozent nach, die von Japan Display um 2,93 Prozent und das Wertpapier von TDK, Hersteller von elektronischen Komponenten und Speichermedien, um 4,01 Prozent.

Auch Sony-Aktien gaben nach: Der Elektronikkonzern, der für Apple Kamerakomponenten zuliefert, verlor zeitweise 2,13 Prozent. Die Apple-Aktie selbst gab um mehr als zwei Prozent nach.

Auch auf deutsche Elektronikwerte hatte der Bericht offenbar Auswirkungen: Die Aktien des deutschen Chipdesigners Dialog Semiconductor verloren im Technologieindex TecDax am Mittwochvormittag zeitweise 3,75 Prozent an Wert.

apa/afp

stol