„Das diesjährige Weihnachtsgeschäft war von einer grundsätzlich positiven Stimmung im Südtiroler Handel gekennzeichnet“, resümiert Walter Amort, der Präsident des hds, die Situation im Handel. „Die Bilanz fällt zufriedenstellend aus: Es konnten die Ergebnisse vom vergangenen Jahr erreicht werden, wobei z.T. auch mehr als nur die Inflation abgefedert werden konnte“, so Amort. „Südtiroler entdecken die Vielfalt vor Ort“„Heuer gab es auch einige markante Unterschiede zum Weihnachtsgeschäft des vergangenen Jahres und interessante Trends: Zum einen gab es heuer keinen konzentrierten Andrang von Touristen und Tagesgästen zu den Christkindlmärkten, dafür suchten die Einheimischen die Zentren und unsere lebendigen Orte auf“, so Amort. „Die Südtiroler haben die Vielfalt des Südtiroler Handels wieder entdeckt.“Zum anderen habe es nicht die Top-Einkaufstage gegeben, das Geschäft habe sich vielmehr auf den ganzen Monat aufgeteilt. Besonders die Bedeutung des Feiertages am 8. Dezember und der Sonntage sei zurückgegangen. „Ergebnisse sind ermutigendWie immer seien auch heuer die letzten sieben bis acht Tage ausschlaggebend für die Abschlussbilanz. „Das Geschäft ist heuer eher langsam gestartet und hat sich stetig gesteigert. Die bisherigen Ergebnisse sind ermutigend“, so Amort. Auf die Frage über die abschließenden Eindrücke zu den Verkäufen während der Weihnachtszeit hätten weit mehr als die Hälfte der Befragten gemeint, dass das Geschäft im Vergleich zu 2009 besser oder zumindest gleich verlief. Unterhaltungselektronik, Multimedia und die Bücher sind die RennerNatürlich gebe es Unterschiede zwischen den verschiedenen Branchen, so der hds. Einige Sektoren seien auch vom Wetter abhängig. Der Schnee ist heuer gerade zurecht gekommen und sorgte für die entsprechende Stimmung. „Durch die winterliche Kälte beispielsweise konnten die Sektoren Winterbekleidung, Sportartikel oder Schuh- und Lederwaren profitieren“, so Amort.Das große Geschäft wurde aber mit anderen Waren gemacht: „Große Renner des Weihnachtsgeschäfts bleiben Unterhaltungselektronik, Multimedia und die Bücher“, erklärt Amort.