Landesrat Roberto Bizzo hat am Freitag diesbezüglich bei der Regierung in Rom vorgefühlt.Mit Vertretern der Gemeinde Meran und der MEMC war er bei Vieri Ceriani, Unterstaatssekretär im Wirtschaftsministerium in Rom, um über die Zukunft des Siliziumherstellers in Sinich zu beraten. "Wir haben der Regierung die derzeitige Situation und die Schwierigkeiten geschildert, in der die MEMC steckt, um Möglichkeiten auszuloten, wie die Regierung dem Unternehmen unter die Arme greifen und so den Standort in Sinich retten könnte", so Bizzo nach dem Treffen. Einen Vorschlag hat der Landesrat dabei bereits unterbreitet: "Es gibt ein Verzeichnis von Unternehmen, die in den Genuss einer Strompreissenkung durch die Regierung kommen, weil sie enorme Mengen Strom verbrauchen", so Bizzo. In eben dieses Verzeichnis soll auch die MEMC aufgenommen werden, nachdem die hohen Energiekosten eines der Hauptargumente ist, das der MEMC-Konzern gegen den Standort Sinich ins Feld führt. Ceriani habe sich den Vorschlag angehört und werde diesen nun abwägen, so Bizzo. Positiv sei, dass der Unterstaatssekretär eine solche Lösung des Problems nicht ausgeschlossen habe, so der Landesrat.