„Black Friday“ oder „Cyber-Monday“ sind aus den USA übernommene Rabatt-Tage, die mittlerweile auch hierzulande einen hohen Bekanntheitswert haben. Händler – auch stationäre – nutzen das und bieten Schnäppchen an. Umfragen ergaben, dass im vergangenen Jahr bereits rund 25 Prozent der Online-Käufer den Aktionstag nutzten. In diesem Jahr dürften es noch mehr sein. Für die Händler sind die Tage besonders hilfreich, weil sie zusätzlichen Schwung ins Vorweihnachtsgeschäft bringen. Was hinzukommt: Die Verbraucher kaufen nicht nur die reduzierten Produkte, sondern greifen an diesen Tagen auch sonst zu. Nicht blind zugreifenWie der „Wiku“ am Mittwoch berichtete, sei laut dem Online-Preisvergleich „idealo.de“ die Chance, am „Black Friday“ ein Schnäppchen zu ergattern, tatsächlich recht hoch – oder zumindest höher als an Normaltagen. Von 500 untersuchten Artikeln waren im Vorjahr 381 am „Black Friday“ günstiger als kurz vorher und kurz nachher. Einfach blind zuzugreifen, sei aber dennoch keine gute Idee, wie Verbraucherschützer meinen. „Man sollte kühlen Kopf bewahren“, meinen Verbraucherschützer.Achtung vor Fake-ShopsVor zu großer Euphorie wird gewarnt. Denn die Schnäppchenjagd könne auch von Betrügern ausgenutzt werden, die mit vorgetäuschten, sogenannten Fake-Shops Geld kassieren, ohne die Absicht zu haben, Ware dafür herauszugeben. Besonders gefinkelt sind dabei Seiten, die ein Angebot nur für kurze Zeit machen. Aufgrund der zeitlichen Beschränkung neigen Schnäppchenjäger zu schnellen, aber unüberlegten Überweisungen. Darauf sollten Sie achtenVerbraucherschützer raten sich über den Anbieter im Vorfeld zu informieren, ob er seriös wirkt und seine Identität und Anschrift online zu finden ist. Hilfreich sind dabei auch Bewertungsprofile, wie sie bei Online-Marktplätzen üblich sind. Vorsicht ist auch bei der Bezahlung geboten, insbesondere bei Vorauszahlungen. Alternative Bezahlsysteme wie zum Beispiel Kreditkartenzahlung - da sind die Chancen, das Geld zurückzubekommen, größer - sowie Nachnahme sind von Vorteil.Bei Käufen im Internet muss die Übertragung persönlicher Daten verschlüsselt sein. Erkennbar ist das in der Regel an dem Kürzel „https://” in der Adresszeile des Browsers und einem kleinen Schloss-Symbol in der unteren Browserleiste.stol