Samstag, 14. April 2018

Blockabfertigungen: Italien gegen „einseitige Beschlüsse“

Nach dem Protest italienischer Frächterverbände kritisiert jetzt auch Italiens Regierung die Lkw-Blockabfertigungen in Nordtirol. „Maßnahmen zur Einschränkung des Lkw-Verkehrs auf der Brennerachse dürften keine „einseitigen Beschlüsse“ sein, sondern sollten von den Regierungen der jeweiligen Länder mit der EU-Kommission geprüft werden, heißt es in einer Presseaussendung des Verkehrsministeriums.

Auch Italiens Regierung kritisiert nun die Lkw-Blockabfertigungen in Nordtirol.
Auch Italiens Regierung kritisiert nun die Lkw-Blockabfertigungen in Nordtirol.

Das italienische Ministerium hob die „Bedeutung des freien Waren- und Personenverkehrs in Europa und der Korridore für die Vernetzung europäischer Länder“ hervor. „Die Prinzipien der loyalen Zusammenarbeit unter europäischen Ländern haben auch die jüngsten Abkommen zum Thema Brennertransit in München inspiriert“, hieß es in der Presseaussendung.

Dabei wurde beschlossen, dass eventuelle dringende Maßnahmen zum Umweltschutz von den Ländern gemeinsam vereinbart und nicht einseitig ergriffen werden. Der richtige Ort zur Besprechung solcher Maßnahmem seien europäische Gipfeltreffen, hieß es in der Presseaussendung.

apa

stol