Reithofer habe innovativ die Zukunft des Autobaus und -antriebs vorangetrieben, sagte Alexander Dibelius, Deutschlandchef der Investmentbank Goldman Sachs, welcher der Jury angehört.Mit Reithofer an der Spitze steuert BMW in diesem Jahr auf einen Rekordabsatz zu: In den ersten zehn Monaten kletterte die Zahl der verkauften Autos um 15,2 Prozent auf 1,37 Mio. Autos. Im Gesamtjahr will BMW weltweit mehr als 1,6 Mio. Autos verkaufen.Harter SparkursDer gebürtige Oberbayer Reithofer steht seit September 2006 an der Spitze des Konzerns und begann schon vor der schweren Branchenkrise, BMW einen harten Sparkurs zu verordnen. 10.000 Stellen wurden gestrichen, Milliarden Euro eingespart.Das half dem Unternehmen, die Krise vergleichsweise glimpflich zu überstehen. Inzwischen fährt der Autobauer wieder von Rekord zu Rekord.Reithofer wohl noch bis 2016Die Frage nach einem Nachfolger für den erfolgreichen Chef beschäftigt BMW bereits jetzt. Unter Aufsichtsräten des Autobauers würden schon Nachfolge-Lösungen für den 2016 altersbedingt ausscheidenden Vorstandschef sondiert, berichtete das Wirtschaftsmagazin „Capital“. Mehrere Kontrolleure räumten Personalvorstand Harald Krüger beste Chancen ein, hieß es.Der Preis für den „Manager des Jahres“ wird in diesem Jahr bereits zum 17. Mal vergeben. Im vergangenen Jahr war Adidas-Chef Herbert Hainer damit ausgezeichnet worden.dpa