Montag, 16. Januar 2017

BMW sieht Trumps Strafzoll-Drohungen gelassen

Der Autobauer BMW zeigt sich unbeeindruckt von der Kritik des designierten US-Präsidenten Donald Trump und hält an seinen Plänen für ein Werk in Mexiko fest. „Die BMW Group ist in den USA zuhause“, hat das Unternehmen am Montag in München erklärt und reagierte damit auf Interview-Äußerungen Trumps.

Der Autobauer BMW zeigt sich unbeeindruckt von der Kritik des designierten US-Präsidenten Donald Trump.
Der Autobauer BMW zeigt sich unbeeindruckt von der Kritik des designierten US-Präsidenten Donald Trump. - Foto: © APA/AFP

In dem Werk in San Luis Potosí in Mexiko werde von 2019 an die BMW 3er Limousine gebaut. „Die Produktion ist für den Weltmarkt bestimmt. Somit wird das Werk in Mexiko die bisherigen 3er-Prouktionsstätten in Deutschland und China ersetzen“, erklärte das Unternehmen.

Trump hatte in einem Interview der „Bild“-Zeitung und der Londoner „Times“ mit Blick auf deutsche Autobauer gesagt: „Sie können Autos für die USA bauen, aber sie werden für jedes Auto, das in die USA kommt, 35 Prozent Steuern zahlen.“ Dabei erklärte er allerdings auch: „Wenn sie also für die Welt Autos bauen wollen, würde ich ihnen alles Gute wünschen.“

dpa

stol