Dienstag, 15. September 2020

Bozen auf Platz 2 der teuersten Städte

Die Stadt Trient steht momentan an der Spitze auf der Rangliste der teuersten Hauptstädte und Städte Italiens mit mehr als 150.000 Einwohnern, dicht gefolgt von Südtirols Landeshauptstadt. Dies zeigt die alljährliche Erhebung der Nationalen Verbraucherunion.

Südtirols Landeshauptstadt verzeichnet im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg der Ausgaben um 159 Euro für eine Durchschnittsfamilie.
Badge Local
Südtirols Landeshauptstadt verzeichnet im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg der Ausgaben um 159 Euro für eine Durchschnittsfamilie. - Foto: © shutterstock
Die Studie des italienischen Verbraucherverbandes hat ergeben, dass die Stadt Trient in der diesjährigen Erhebung die höchsten zusätzlichen Ausgaben für eine Familie mit durchschnittlich 163 Euro zu verzeichnen hat. Damit untergräbt Trient zwar den historischen Rekord von Bozen mit einer Preis-Inflationsrate von + 0,7 Prozent, verzeichnet jedoch im Vergleich zum letzten Jahr die höchste Preissteigerung.

Bozen zweitteuerste Stadt

An zweiter Stelle steht die Stadt Bozen, wo der Preisanstieg 0,5 Prozent beträgt. Zudem verzeichnet Südtirols Landeshauptstadt im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg der Ausgaben um 159 Euro für eine Durchschnittsfamilie.

In Perugia beträgt die Inflationsrate + 0,5 Prozent. Damit fallen für eine typische Familie zusätzliche Kosten in Höhe von 119 Euro an und Perugia schafft es auf Platz 3 der Rangliste.

Neapel billigste Stadt Italiens

Die Stadt Neapel steht hingegen ganz unten auf der Städteliste. Hier wird von einer Inflationsrate von + 0,3 Prozent gesprochen, welche die Ausgaben für eine Familien durchschnittlich um rund 66 Euro im Jahr steigert.

Trentino-Südtirol gleichzeitig auch teuerste Region

Auch hinsichtlich der Erhebung der teuersten Regionen führt die Region Trentino-Südtirol die Rangliste mit einer Inflation von + 0,6 Prozent an. Die Region verzeichnet für eine durchschnittliche Familie einen Anstieg von 163 Euro pro Jahr.

Auf Platz 2 folgt hier die Region Umbrien wo der Preisanstieg um 0,3 Prozent eine Erhöhung der Lebenshaltungskosten um 70 Euro bedeutet, an dritter Stelle steht die Region Kampanien mit einer Inflationsrate von + 0,1 Prozent.

ansa/stol