Montag, 14. März 2016

Bozen: Das Obst mit Obergrenze

In wenigen Tagen soll eine neue Ordnung für den Bozner Obstmarkt definitiv verabschiedet werden. Tritt das Regelwerk in Kraft, greift für bestimmtes Obst eine prozentuelle Obergrenze.

Obergrenze am Obstmarkt: Trockenfrüchte in unbeschränkten Mengen wird's am Bozner Obstmarkt nicht mehr geben.
Badge Local
Obergrenze am Obstmarkt: Trockenfrüchte in unbeschränkten Mengen wird's am Bozner Obstmarkt nicht mehr geben. - Foto: © D

Der Handels- und Dienstleistungsverband hds bezeichnet die neue Ordnung nach Jahren der Diskussion als „Meilenstein“. „Mit dem neuen Regelwerk werden nicht nur die bereits bestehenden 21 Marktstände gesichert, sondern es wird zudem eine Weiterentwicklung des Marktes gewährleistet“, sagt die Fachgruppenleiterin der Wanderhändler im hds, Christine Walzl.

Der Bozner Obstmarkt sei ein landesweit bedeutender Anziehungspunkt für Touristen und soll in Zukunft noch mehr der Aufwertung der einheimischen landwirtschaftlichen Produkte dienen.

Fläche, Standplätze, Ästehtik, Materialien, Beleuchtung oder die zulässige Ware werden in der neuen Ordnung genau geregelt. „Unter anderem ist in der neuen Regelung vorgesehen, dass der Anteil an Trockenobst bei Obst- und Gemüseständen maximal 20 Prozent der insgesamt zum Verkauf angebotenen Waren betragen darf“, erklärt Walzl.

Werde zudem ein Stand aufgelassen, so gebe es ein Vorzugsrecht für Verkaufsstände die lokale Produkte anbieten. Die Dauer der Standkonzessionen für Verkaufsstände und Kioske beträgt 7 Jahre. Die bestehenden Marktstände haben nun 3 Jahre Zeit, um sich den neuen Regeln und Bestimmungen anzupassen.

stol

stol