Bozen hat sich in den vergangenen 25 Jahren zu einer international bekannten Tourismusdestination entwickelt – Ankünfte und Übernachtungen steigen seit Jahren konstant. Roberta Agosti, Direktorin des Bozner Verkehrsamtes, hat eine Erklärung für diese Entwicklung.<BR /><BR /><BR />Auch in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres verzeichnete das Verkehrsamt einen Zuwachs. „Das Plus im ersten Halbjahr liegt im Bereich von fünf bis sechs Prozent bei den Übernachtungen“, erklärte Roberta Agosti, Direktorin des Verkehrsamtes, in einer Zwischenbilanz, „noch liegen nicht alle Daten komplett vor.“<BR /><BR /><BR />Man sei sehr zufrieden. „Vor allem der Februar war durch die Winterolympiade besonders gut. Üblicherweise ist der Monat sehr ruhig, durch die Spiele war mehr Bewegung“, unterstrich Agosti. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer lag wie im Jahr 2025 bei 2,3 Tagen, die Auslastung der Betriebe, ebenfalls wie im vergangenen Jahr, bei 50 Prozent. <h3> „Die Touristen sind weiter sehr international“</h3>„Die Touristen sind weiter sehr international, mit Ankünften aus Asien, Südamerika und Nordamerika. Für eine vertiefende Bilanz dazu ist es aber noch zu früh, eine Gesamtanalyse wird erst am Jahresende möglich sein“, so die Direktorin. <BR /><BR />Das Ötzi-Museum, das eine Ausnahmestellung einnehme, sei ein wichtiger Impulsgeber für den Tourismus, „aber die Menschen fasziniert an Bozen, dass in der Stadt die italienische und die deutsche Lebensart in vielen Facetten des täglichen Lebens aufeinandertreffen“, erklärt sie das seit Jahren stark gestiegene Interesse an der Stadt.<BR /><BR />Das Ötzi-Museum habe die weitaus höchste Besucherzahl, aber es gebe ein großes Angebot an Museen und Bozen habe auch außerhalb der Altstadt einiges zu bieten. „Das Gesamtangebot macht die Stadt attraktiv für Touristen. Bozen ist eine elegante, aber keine snobistische Stadt, eine Eleganz, die jeder genießen kann“, so Roberta Agosti.