Donnerstag, 03. März 2016

Bozzi: „Sicherheit und öffentliche Arbeiten sind unsere Hauptanliegen“

Im Rahmen einer Aussprache zwischen dem Obmann der Handwerker aus Bozen Ivan Bozzi und dem Sub-Kommissär Hermann Berger wurden die größten Schwierigkeiten der Hauptstadt besprochen. Eine höhere Sicherheit für die Bürger und die Vergabe von öffentlichen Aufträgen im Sinne der Kleinbetriebe standen dabei im Vordergrund.

Ivan Bozzi
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Ivan Bozzi

Die Vielzahl an aktuellen Themen in Bozen ist groß: der Kampf gegen die Schwarzarbeit, ein vereinfachter Zugang zu den verkehrsbeschränkten Zonen, die Überarbeitung der Abfalltarife oder die „Silver Card“ für Senioren sind nur einige davon.

In Vordergrund stehen aber nach wie vor die Sicherheit und die öffentlichen Aufträge. Ivan Bozzi, Obmann des Bezirks Bozen Stadt nutzte kürzlich die Gelegenheit, die Anliegen und Sorgen des Handwerks dem Regierungskommissariat vorzubringen. Hierfür hatte der Bezirk ein 10-Punkte-Dokument mit den wichtigsten Problemen ausgearbeitet.

„Damit wollten wir dem Sub-Kommissär unsere prioritären Themen darlegen und auf deren Relevanz in Hinblick auf eine positive wirtschaftliche Weiterentwicklung in unserer Hauptstadt hinweisen“, erklärte Bozzi. Im Grunde handle es sich um simple Anfragen, die aber dennoch eine große Auswirkung auf das Funktionieren der lokalen Kreisläufe haben. 

Die Sicherheit beschäftigt auch das Handwerk 

Ein großes Anliegen der Südtiroler Handwerker ist eine höhere Sicherheit in der Stadt Bozen, besonders in Bezug auf bestimmte Zonen wie zum Beispiel den Talferwiesen. „Die Bürger wollen sich sicher fühlen, um sich wohl zu fühlen, dahingehend sollten wir dringend arbeiten“, so Bozzi.

Ebenso bedeutend für das lokale Handwerk sind die öffentlichen Ausschreibungen und deren Aufteilung in Lose: „Das neue Landesvergabegesetz bietet die Grundvoraussetzungen so viele Aufträge wie möglich an die heimischen und vor allem auch kleinstrukturierten Betrieben zu vergeben. Diese Chance sollte genutzt werden, um den lokalen Wirtschaftskreislauf anzukurbeln, Arbeitsplätze zu sichern und Kostenverschwendung zu vermeiden. Zwei konkrete Beispiele, wo die Arbeiten an unsere Firmen vergeben werden können: das Einkaufszentrum Twenty und – sollte es realisiert werden – das Benko-Projekt“, betonte Bozzi.

stol