Donnerstag, 16. Januar 2020

Brände in Australien: Tourismus bricht ein

Die Buschbrände in Australien haben auch dem Tourismus auf dem fünften Kontinent einen schweren Schlag versetzt. „Es reist praktisch niemand mehr an“, klagte Simon Westaway vom Tourismus-Ausschuss ATIC am Donnerstag.

Die Buschbrände schrecken die Urlauber ab.
Die Buschbrände schrecken die Urlauber ab. - Foto: © APA/afp / SAEED KHAN

Die Einbußen für die Branche werden auf 690 Millionen Dollar (619 Millionen Euro) geschätzt. In den verheerenden Feuern sind 29 Menschen ums Leben gekommen. Insgesamt wurde Buschland in der Größe von Bulgarien ein Raub der Flammen. Die Brände trafen viele australische Küstenstädte zum Höhepunkt der touristischen Sommersaison.

Auf das Geschäft mit den Urlaubern entfallen in normalen Zeiten rund 3 Prozent der Wirtschaft, wobei jährlich rund 9 Millionen ausländische Besucher anreisen. Dass diese nun verschreckt wegbleiben, ist für Tourismus-Funktionär Westaway nur zu verständlich: „Das liegt in der menschlichen Natur.“

apa/reuters