Der künftige Verwaltungsrat der Bank wird aus neun statt bisher 15 Mitgliedern bestehen. Die Stiftung als Hauptaktionär der Bank AG verfolge damit – auch in Berücksichtigung der Richtlinien der Aufsichtsbehörden – die Ziele einer strafferen Verwaltung, der Erneuerung der Gremien und der Erhöhung des Frauenanteils in denselben sowie eine gezieltere Zuweisung von Kompetenzen an die einzelnen Mitglieder des Bankverwaltungsrates, heißt es in einer Presseaussendung am Montag. Der Stiftungsrat habe zudem die einstimmige Benennung und Entsendung seines bisherigen Präsidenten Gerhard Brandstätter und dessen Stellvertreters Carlo Costa in den Verwaltungsrat der Südtiroler Sparkasse AG gutgeheißen und damit seine Verantwortung für die beteiligte Bank AG untermauert.Dem Aufsichtsrat der Bank soll zukünftig eine Frau als Präsidentin vorsitzen. Erneute Aufmerksamkeit wurde, trotz der einschneidenden Reduzierung des Verwaltungsrates, einer Vertretung der Kleinaktionäre gewidmet. Da noch weitere bisherige Mitglieder des Verwaltungsrates bzw. des Aufsichtsrates der Sparkasse aus Altergründen bzw. wegen langer Mandatsdauer ausscheiden, wurden auch für diese Nachfolger nominiert. Folgende Personen werden von der Stiftung für den Verwaltungsrat vorgeschlagen:Gerhard Brandstätter als Präsident und Carlo Costa als Vizepräsident; Ratsmitglieder: Katrin Rieper, Nicola Calabrò, Marco Carlini, Heinrich Dorfer, Stefan Jäger (als Vertreter der Kleinaktionäre), Hans Krapf und Andreas Sanoner.Brandstätter hat angekündigt, angesichts der neuen Aufgabe andere bisherige Mandate bzw. Funktionen niederzulegen. Dazu gehören unter anderem die Präsidentschaft der Areal Bozen AG, die Funktion als Aufsichtsrat des TIS und das Amt als Vorsitzender des Wirtschaftsausschusses der SVP.Für den Aufsichtsrat:als Präsident Martha Florian von Callals Mitglied des AR Claudio Andreattaals Mitglied des AR Dieter Schramm als Ersatzmitglied Biasin Massimoals Ersatzmitglied Margit Crazzolara