Freitag, 16. Dezember 2016

Brennerautobahn AG: Verwaltungsrat genehmigt das Budget 2017

Der Verwaltungsrat der Brennerautobahn AG hat am Freitag das Budget für das kommende Jahr genehmigt.

Der Verwaltungsrat der Brennerautobahn AG hat am Freitag das Budget für das kommende Jahr genehmigt.
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Der Verwaltungsrat der Brennerautobahn AG hat am Freitag das Budget für das kommende Jahr genehmigt. - Foto: © D

“Der Haushaltsvoranschlag 2017 entspricht in etwa dem des letzten Jahres”, meinte der Geschäftsführer der Brennerautobahn AG in einer Aussendung und unterstrich: "Was das Unternehmen gerade vollzieht, um sich den Anordnungen des Einvernehmensprotokoll, wird sich nicht auf Leistungen und Gesundheitszustand der Gesellschaft auswirken."

Einnahmen steigen

Die geschätzten Einnahmen für das Jahr 2017 betragen 360,7 Mio. Euro und ist im Vergleich zu den Vorhersagen des Budgets 2016 (344 Mio. Euro) im Anstieg; die wichtigsten Posten beziehen sich auf Einnahmen aus den Mautgebühren, die sich voraussichtlich auf ca. 342 Mio. Euro belaufen werden. Die Einnahmen aus den Royalties der Raststätten, die für das Jahr 2017 18,8 Mio. Euro betragen, sind im Vergleich zum Budget 2017 leicht fallend (18,95 Mio. Euro).

34,5 Mio. für Querfinanzierzung

Die Produktionskosten werden auf ungefähr 317,5 Mio. Euro geschätzt und beinhalten insbesondere Kosten für Dienste, wie z.B. die Instandhaltung (90,3 Mio. Euro), Kosten für das Personal (84 Mio. Euro), verschiedene Verwaltungskosten (ca. 52 Mio. Euro), Abschreibungskosten (ca. 32,08 Mio. Euro).

Bezüglich der Querfinanzierung hat man für 2017 eine Bereitstellung von 34,5 Mio. Euro vorgesehen: der Betrag entspricht den Bestimmungen des Einvernehmensprotokoll.

Lärmschutzwände werden angepasst

Der Verwaltungsrat hat außerdem 5,2 Mio. Euro für Anpassungsarbeiten der Lärmschutzwände der Gemeinde Klausen und der Beschleunigungspisten auf der Südspur der Autobahn-Mautstelle Klausen - Grödnertal genehmigt.

Es handelt sich hierbei um drei Lärmschutzwände auf der Südspur: Villnöss 2, Schloss Anger Gries-Klausen und eine auf der Nordspur u.z. beim Ansitz Neidegg. Gemäß den verschiedenen Bedürfnissen werden die Lärmschutzwände erhöht und verlängert.

stol